Handykamera filmt verbotenen Sex

Pastor (37) hat Dreier auf Kirchenaltar

Pastor Travis Clark hatte Sex auf dem Altar in der Kirche
Ein Dreier auf dem Kirchenaltar hat Pastor Travis Clark seinen Job gekostet.
St. Tammany Parish Sheriff's Office

Passant in Louisiana traute seinen Augen kaum

Die Lichter in der Kirche sind noch an – ungewöhnlich für einen September-Abend in Pearl River (US-Bundesstaat Louisiana). Deshalb sieht ein Passant genauer hin und traut seinen Augen kaum: Auf dem Altar vergnügt sich der Pastor des römisch-katholischen Gotteshauses mit zwei kaum bekleideten Damen, wie die Plattform „nola.com“ berichtet. Ein Vergnügen, für das er in den Knast kommt und seinen Job verliert.

Auf dem Altar lag schon das Sexspielzeug bereit

Laut Gerichtsdokumenten war Pastor Travis Clark (37) halbnackt, seine 41 und 23 Jahre alten Gespielinnen trugen Korsetts und hochhackige Stiefel, als sie erwischt wurden. Sexspielzeug lag bereit, und die entsprechende Beleuchtung durfte nicht fehlen, denn: Ein auf ein Stativ montiertes Handy dokumentierte den Gruppensex am verbotenen Ort.

Der Augenzeuge filmte seinerseits das Geschehen und rief die Polizei. Die sah sich den Clip an und verhaftete den Pastor unter dem Vorwurf der Obszönität. Einen Tag suspendierte ihn die Erzdiözese New Orleans vom Dienst. Clark hatte seit 2019 in der kleinen Kirchengemeinde gearbeitet.

Gespielin des Pastors arbeitet als Domina

Mindy Dixon hatte auf dem Altar Sex mit einem Pastor
Mindy Dixon brachte jede Menge Erfahrung mit ins Sexvergnügen auf dem Altar.
St. Tammany Parish Sheriff's Office

Eine der Frauen auf dem Altar, Mindy Dixon (41), konnte bei dem Sexvergnügen ihre ganze Routine ausspielen. Sie ist dem Bericht zufolge sowohl als Filmschauspielerin als auch als Domina aktiv. Und auf einem Social-Media-Account, das mit Dixon in Verbindung gebracht wird, wurde das Beisammensein in der Kirche anscheinend sogar angekündigt: In einem Beitrag vom 29. September heißt es, sie sei auf dem Weg in die Gegend von New Orleans, um eine andere Domina zu treffen "und ein Gotteshaus zu schänden".

Bußritual gibt Altar die Würde zurück

In der römisch-katholischen Tradition ist der Altar einer der heiligsten Orte in der Kirche. Nach dem Kirchenrecht muss an diesen heiligen Orten ein Bußritual durchgeführt werden, wenn sie verletzt worden sind. Erst dann können sie wieder in der Messe verwendet werden.

Erzbischof Gregory Aymond übernahm diese Aufgabe wenige Tage nach dem Vorfall – der Altar gilt nun wieder als heilig.