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USA: Mysteriöse Krankheit tötet mindestens 67 gefangene Wildpferde

USA: Tausende Tiere in Quarantäne

Mysteriöse Krankheit tötet mindestens 67 gefangene Wildpferde

Mysteriöse Krankheit tötet 67 Pferde in den USA Hochansteckend!
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Hochansteckend!
Mysteriöse Krankheit tötet 67 Pferde in den USA

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Mindestens 67 Wildpferde sind seit Samstag in einer Anlage einer US-Behörde in Colorado, USA, gestorben, nachdem sie sich mit einer hoch ansteckenden, aber bisher unbekannten Krankheit infiziert hatten. Experten und Tierärzte versuchen nun, der Ursache für die Erkrankung der Tiere auf den Grund zu gehen.

Wie eine Wildpferd-Aktivistin den Ausbruch einschätzt, sehen Sie im Video.

USA: Mysteriöse Krankheit tötet Pferde

Die mysteriöse Krankheit der eingefangenen Wildpferde ist in der „Cañon City Wild Horse and Burro“-Anlage im US-Bundesstaat Colorado ausgebrochen. Die Einrichtung wird vom Bureau of Land Management (BLM) betrieben, einer US-Behörde, die dem Innenministerium unterstellt ist. Die rasche Ausbreitung der Krankheit geschehe leicht, da die Tiere auf engem Raum gehalten werden, sagt BLM-Pressesprecher Steven Hall im Interview mit „CNN“.

Auch für die Mitarbeiter der Einrichtung sei der Verlust so vieler Wildpferde innerhalb weniger Tage schmerzlich: „Es fordert einen hohen Tribut von ihnen. Das ist nicht der Punkt, an dem irgendjemand in Bezug auf das Management und die Fürsorge von Wildpferden sein möchte.“

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Pferde-Anlage unter Quarantäne

Rund 2.500 weitere Wildpferde leben in der Anlage, kranke Tiere würden entsprechend ihrer Symptome vom Rest der Herde getrennt. Die gesamte Einrichtung steht unter Quarantäne. Mithilfe verschiedener Untersuchungen versuchen Tierärzte und Experten laut Medienberichten nun herauszufinden, was hinter der unbekannten Krankheit steckt, die sich sowohl auf die Atmung als auch das Nervensystem der Tiere auswirken soll. BLM-Sprecher Steven Hall fürchtet im Interview mit „CBS“: „Mehr Pferde könnten sterben.“

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Behörde fängt systematisch Wildpferde

Im US-Bundesstaat Colorado leben auch heute noch zahlreiche Wildpferde frei in öffentlichen Weidegebieten, die vom Bureau of Land Managment kontrolliert und verwaltet werden. Immer wieder entfernt diese Behörde ihrer Aussage nach überzählige Tiere aus den wilden Herden, um die Gesundheit der frei lebenden Wildpferde zu gewährleisten. Die eingefangenen Tiere werden dann in Anlagen wie der Cañon City Wild Horse and Burro-Anlage untergebracht, anschließend an Interessenten vermittelt oder in der Anlage gehalten. Seit 1971 wurden nach Angabe der US-Behörde fast 4.400 Tiere gefangen – ein Vorgehen, das immer wieder in der Kritik steht. (xas)

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