Junge schwebt in Lebensgefahr

Brutale Hunde-Attacke in den USA: Pitbulls reißen Elfjährigem die Kopfhaut ab

Justin Gilstrap
Der elfjährige Justin Gilstrap wurde von drei Pitbulls vom Fahrrad gerissen und heftig verletzt - er schwebt noch in Lebensgefahr.
Ericka Gilstrap/gofundme

Heftiger Hunde-Angriff in den USA: Drei Pitbulls attackierten am Freitagabend (6. Januar) den elfjährigen Justin Gilstrap. Der Junge war in der Nachbarschaft mit dem Fahrrad unterwegs – dann machten drei Nachbarshunde plötzlich Jagd auf ihn. Jetzt schwebt der kleine Junge in Lebensgefahr.

Pitbulls verletzen Elfjährigen aus Georgia schwer

Der Angriff endete in einem Blutbad: Nachdem einer der Hunde dem Jungen ins Bein gebissen hatte, zerrten ihn die anderen in einen Straßengraben, berichtet die „Bild“. Dann waren die Pitbulls nicht mehr zu stoppen – sie begannen, den Jungen regelrecht zu zerfleischen. Fast 70 Prozent seiner Kopfhaut wurden von den aggressiven Vierbeinern weggebissen. Weitere Bisswunden hatte er in den Beinen, der Brust und am Ohr.

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Als die Hunde endlich von Justin abließen, fand ihn ein Verwandter nur wenige Minuten später schwerverletzt im Graben. Seine Mutter alarmierte sofort die Rettungskräfte. Noch am selben Abend wurde der Elfjährige in ein künstliches Koma versetzt – während die Blutungen mit allen Mitteln versucht wurden zu stoppen, so die „Bild“.

Angriff hätte verhindert werden können

Besonders tragisch: Der Fall hätte unter Umständen sogar verhindert werden können. Auf „Gofundme“ berichtet die völlig aufgelöste Mutter von Justin: „Das Traurige ist, dass wir diese Hunde schon mehrmals gemeldet haben!“ Doch offenbar hat niemand etwas unternommen. Weiter sagt sie: „Es ist traurig, dass sie so etwas gebraucht haben, um endlich etwas zu tun.“

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Laut „Bild“-Informationen sei dem Besitzer der Hunde sogar bewusst gewesen, dass seine Hunde gerne Fahrradfahrern nachjagen. Gegen den Mann wurde nun wohl ein Verfahren wegen Fahrlässigkeit eingeleitet – seine Hunde nahm ihm das Veterinäramt weg.

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Herzzerreißende Worte auf "Gofundme"-Seite

Um die hohen Operations-Kosten zu bewältigen, richtete Justins Mutter eine „Gofundme“-Seite ein. Dort schreibt sie: „Ich hasse es, um irgendetwas zu bitten, aber im Moment mache ich mir um alles Sorgen. Jede Hilfe ist willkommen.“ Vermutlich kann die alleinerziehende Mutter von vier Kindern jetzt für eine Weile nicht arbeiten – bestmöglich will sie sich um den kleinen Justin kümmern. (xas)