Brille sollte nicht beschlagen

Rummenigge erklärt Spezial-Maske

Karl-Heinz Rummenigge tauchte auf Schalke mit ungewöhnlicher Maske auf
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26. Januar 2021 - 8:46 Uhr

Brillenträger Rummenigge sucht den richtigen Mund-Nasen-Schutz

Es war einer der Hingucker beim 4:0-Sieg der Bayern auf Schalke am Wochenende: Münchens Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge "tauchte" mit einem ungewöhnlichen Mund-Nasen-Schutz gegen das Coronavirus auf. Mit der Taucherbrille für die untere Gesichtshälfte habe er den Durchblick behalten wollen, erklärte Rummenigge jetzt.

Plexiglas-Maske löst Problem nicht

"Als Brillenträger habe ich - wie wahrscheinlich viele andere auch - das Problem, dass meine Brille immer beschlägt, wenn ich eine Maske trage", sagte der 65-Jährige der "Bild". Das hätte bei der Plexiglas-Maske nicht passieren sollen, so Rummenigge: "War es aber leider doch. Deswegen bin ich auf Schalke dann zu einer herkömmlichen FFP2-Maske zurück."

Brille erst kurz vor Strafraum auf

Die Maske erregte großes Aufsehen. Hergestellt wird das gute Stück von einem Unternehmen in Österreich. Die Maske soll unter anderem gehörlosen Menschen dienen, damit sie die Mimik und den Mund des Gegenübers sehen können. Mit einem 3D-Scan können Modelle auch maßgeschneidert angefertigt werden, heißt es auf der Internetseite des Unternehmens.

"Leider habe ich noch keine Maske gefunden, die den gesundheitlichen sowie politischen Anforderungen und zugleich meinen Anforderungen genügt", sagte Rummenigge.

Der übliche Mund-Nasenschutz sei ihm schon oft unter die Nase gerutscht", räumte der FCB-Boss ein. Weil er die Spiele seiner Bayern aber Spiele ungetrübt schauen wolle, "mache ich es jetzt so, dass ich ohne Brille schaue - und die dann immer aufsetze, sobald es Richtung Strafraum geht".

RTL/dpa