Uganda: Auch Gorillas können an Covid-19 erkranken

Ungeimpfte Touristen kommen den letzten Berggorillas gefährlich nah

18. Mai 2021 - 22:48 Uhr

Der Nationalpark braucht das Geld

Gorillas in ihrer natürlichen Umgebung zu sehen, gehört wohl zum Faszinierendsten, was man auf dieser Erde erleben kann. Wie furchtlos und selbstsicher die sanftmütigen Riesen sind, wie liebevoll sie miteinander umgehen – davon können wir Menschen viel lernen.

Schauen Sie sich das Video an – Sie werden sehen, was die Gorillas bei Ihnen auslösen. Einfach tolle Tiere.

Touristen könnten die letzten Berggorillas anstecken

Doch es gibt nur noch gut 1.000 Berggorillas auf der Welt. Gorilla-Tracking ist teuer, aber der Nationalpark benötigt das Geld, um die Tiere schützen zu können. In der Pandemie musste der Bwindi-Nationalpark auf viel Geld verzichten. Nun kommen wieder viele Touristen, aber die meisten sind ungeimpft und können die Tiere anstecken.

Es ist eine Gratwanderung – wie schützen wir die Tiere vor der Ansteckung? Und woher kommt das Geld für die Ranger, wenn nicht von den Touristen? "Wenn sich ein Tier infiziert, können wir eine ganze Familie verlieren", sagt einer der Wildschützer.

(OSC)