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Gorilla

Der Gorilla ist der größte lebende Primat und gehört zur Familie der Menschenaffen. Gorillas haben schwarzgraues Fell und leben vorwiegend in Zentralafrika.

Gorilla picture alliance / ZB

Der Gorilla gehört zur Familie der Menschenaffen und ist weltweit der größte seiner Art. Es gibt zwei Arten, den Westlichen Gorilla und den Östlichen Gorilla. Beide Arten kommen hauptsächlich in den Regenwäldern der zentralafrikanischen Vulkankette vor und leben in rund 1.000 Kilometer voneinander entfernten Gebieten. Die Tiere sind ausgeprägte Waldbewohner, die je nach Art Regenwälder, Sumpfgebiete oder hügeliges Terrain bis 4.000 Metern Höhe bevorzugen.

Größe und Gewicht von Gorillas sind imposant. Ausgewachsene Männchen bringen es bei einer Größe von bis zu 1,75 Metern auf ein maximales Gewicht von 200 Kilogramm in der freien Wildbahn, bis zu 300 Kilogramm in menschlicher Obhut. Sie leben in kleinen Familienverbänden, die zumeist aus mehreren Weibchen und Jungtieren sowie einem dominanten Männchen, dem sogenannten Silberrücken, bestehen. Gorillas sind tagaktiv und ernähren sich fast ausschließlich vegetarisch, weshalb sie fast den gesamten Tag mit der Suche und dem Verzehr von Nahrung beschäftigt sind, um ihren hohen Bedarf an Kalorien zu decken.

Gorillas gehören zu den am meisten bedrohten Affenarten der Welt. Mit einem Bestand von 250 bis 300 Exemplaren gilt der Cross-River-Gorilla als vom Aussterben bedroht. Das gleiche gilt für den Berggorilla, der nur noch mit knapp 700 Exemplaren, die in freier Wildbahn leben, vertreten ist. Neben der Wilderei gehören die Abholzung des Regenwaldes und die damit verbundene Zerstörung des Lebensraums der Gorillas zu den Hauptursachen für die starke Gefährdung. Große Tierschutzorganisationen wie der WWF warnen davor, dass es schon in 15 Jahren keine frei lebenden Gorillas mehr geben könnte, falls nicht mehr für ihren Schutz getan wird.

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