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Unfassbare Tragödie: Missbrauchte 12-Jährige begeht Selbstmord - bei Facebook Live

Katleyns Selbstmord-Video schockiert das Netz

Der Selbstmord eines jungen Mädchens aus den USA schockiert weltweit. Katleyn ist gerade einmal 12 Jahre alt, als sie beschließt sich umzubringen. Doch nicht nur das, sie filmt ihre Verzweiflungstat und lässt die Welt auf Facebook Live an ihrem Selbstmord teilhaben. Sie sei von einem ihrer Familienangehörigen sexuell missbraucht worden, erklärt das junge Mädchen, anschließend erhängt sie sich an einem Baum in Vorgarten ihres Hauses. Schockierende, unfassbare Bilder, die derzeit im Netz kursieren. Zwar versuchte die ortsansässige Polizei unmittelbar, die Verbreitung des Videos zu stoppen, doch sind den Ermittlern die Hände gebunden, wie der amerikanische Sender Fox 5 mitteilt. 

Unmittelbar nach der Tat war die zuständige Polizeibehörde im Polk County im Bundesstaat Georgia von einer Flut an Beschwerdemails von schockierten Usern überflutet worden, die die Behörde auffordern, das Teilen des Videos zu unterbinden. Der zuständige Polizeichef Kenny Dodd setzte sich daraufhin mit diversen Betreibern von Internetseiten in Verbindung und forderte sie auf, das Video zu löschen. Wie er sagt, leider ohne Erfolg. Rechtlich sind der Behörde die Hände gebunden. Der Polizeichef ruft nun dazu auf, das Video auf keinen Fall weiter zu teilen und zu verbreiten. Denn es sei schon unverständlich und empörend genug, dass sich die Betreiber der Webseiten geweigert hätten. Es sei eine Frage des Anstands, so Polizeichef Kenny Dodd. Jetzt arbeitet die Polizeibehörde auf Hochtouren, um die Hintergründe dieser furchtbare Verzweiflungstat aufzudecken. 

Aufmerksam sein und ansprechen kann Leben retten

Tragische Fälle wie der von Katelyn Nicole Davis machen deutlich, wie wichtig es ist, dass das Umfeld frühzeitig die Gefahr wahrnimmt und handelt. Die Jugendlichen und ihre Sorgen und Nöte ernst nehmen, ist dabei das Gebot der Stunde. Denn gerade im Jugendalter stellt der Suizid nach dem Verkehrstod die zweithäufigste nicht natürliche Todesursache dar. Experten zufolge gibt es nur eine goldene Regel im Zusammenhang mit Jugendlichen und Suidzid: denjenigen ansprechen. Egal ob Freunde, Lehrer oder Eltern - jeder, dem etwas auffällt, sollte sich nicht scheuen, das Gespräch mit dem Jugendlichen zu suchen. Erwachsene, die unsicher sind, wie das Verhalten von betroffenen Kindern oder Jugendlichen zu bewerten ist und sich deshalb sorgen, sollten sich möglichst Rat und Hilfe bei entsprechenden Beratungsstellen holen.

Bei der Telefonseelsorge (www.frnd.de) erreichen Sie unter kostenlosen Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222 Menschen, die Ihnen die Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen können.

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