Jede Hilfe kam zu spät

Urlauberin (25) aus Köln stürzt bei Bergwanderung 100 Meter tief in den Tod

Der Rettungshubschrauber RK2 ist in den Alpen bei Oberstdorf bei einem Bergunfall mit der Rettungswinde im Einsatz.
Luftrettungseinsatz in Bayern (Symbolfoto)
picture alliance / Jan Eifert, Jan Eifert

Eine 25-jährige Urlauberin aus Köln ist im bayrischen Krün (Landkreis Garmisch-Partenkirchen) von einem Wanderweg 100 Meter in die Tiefe gestürzt. Für sie kam jede Hilfe zu spät, teilte die Polizei mit.

Vermutlich auf feuchtem Gras ausgerutscht

Sie war im Bereich einer Gebirgsgruppe zusammen mit ihrer gleichaltrigen Begleiterin auf dem Weg hinauf zu einer Berghütte. Dabei gerieten sie in steiles Gelände mit vielen Felsen. Nach ersten Ermittlungen rutschte die 25-Jährige auf feuchtem Gras aus und stürzte dann 100 Meter in die Tiefe. Die junge Frau war auf der Stelle tot.

Wegen des steilen Geländes konnte die Begleiterin nicht selbst absteigen und setzte stattdessen einen Notruf ab. Der Notarzt des Rettungshubschraubers konnte nur noch den Tod der Urlauberin feststellen. Die Begleiterin wurde ins Tal geflogen und dort vom Kriseninterventionsteam der Bergwacht betreut. (dpa; uvo)