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Ukraine-Krieg: Aus Stahlwerk in Mariupol gerettet - Maria: "Hatten Angst, dass unsere Kinder verhungern"

Gerettete Ukrainer berichten vom Horror aus Stahlwerk

Maria aus Mariupol: "Wir hatten Angst, dass unsere Kinder verhungern"

Maria: "Wir hatten Angst, dass unsere Kinder verhungern" 60 Tage in Stahlwerk in Mariupol eingesperrt
01:58 min
60 Tage in Stahlwerk in Mariupol eingesperrt
Maria: "Wir hatten Angst, dass unsere Kinder verhungern"

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Unerbittert führt der russische Despot Wladimir Putin seinen brutalen Angriffskrieg gegen die Ukraine fort. Dabei machen seine Truppen auch vor den Schwächsten nicht halt. Doch diese Menschen haben es geschafft: Sie entkamen dem Horror in einem besetzten Stahlwerk in Mariupol. Viele sind verletzt, aber sie sind am Leben. Wochenlang haben sie im Stahlwerk unter Raketenbeschuss und Bombenhagel in Todesangst ausgeharrt, nun sind sie in Sicherheit.

Mit RTL-Reporterin Kavita Sharma sprachen sie über die traumatischen Erfahrungen. Die Geschichten sehen Sie oben im Video.

Mariupol: Ukrainer aus besetzten Stahlwerk gerettet

Auch Maria und ihre Kinder konnten gerettet werden. Doch die junge Mutter hatte Angst. Sie sagt: „Wir hatten Angst, dass unsere Kinder verhungern". Es sind beklemmende Schilderungen der Ukrainerin. Sie erzählt im RTL-Interview, wie das Leben ihrer Kinder vom Hunger bestimmt war. „Sie haben Kekse gemalt und sogar Brot.“ 60 Tage saßen sie ohne ausreichend Nahrung fest.

Mariupol: Wochenlange Tortur in Stahlwerk

Nach einer wochenlangen Tortur in den Bunkern des von Russlands Armee belagerten ukrainischen Stahlwerks Azovstal und in der Umgebung sind mehr als 150 Kinder, Frauen, Kranke und Ältere in die Freiheit gelangt.

Ein von humanitären Helfern organisierter Konvoi, dem das russische Militär freies Geleit zugesagt hatte, erreichte aus Mariupol kommend am Dienstag die Stadt Saporischschja rund 230 Kilometer weiter nordwestlich. Viele Menschen hätten nach zwei Monaten in den Bunkern erstmals wieder Tageslicht gesehen, teilte die Ukraine-Beauftragte des UN-Nothilfebüros (OCHA), Osnat Lubrani, mit. (lth, aus der Ukraine: Kavita Sharma)

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