53 Seemänner tot

Mita Sofias Beten war vergebens - auch ihr Mann starb in der "KRI Nanggala-402"

Mita Sofia (Fotos: TikTok)
Mita Sofia (Fotos: TikTok)

25. April 2021 - 16:44 Uhr

Rührende Posts in sozialen Medien

Die toten Seeleute aus dem U-Boot "KRI Nanggala-402" bekommen ein Gesicht. Hinter den 53 Opfern verbergen sich dramatische Schicksale. So wie das von Mita Sofia. Tagelang bangte sie, wie so viele andere Frauen auch, um das Leben ihrer Männer. Vergeblich, wie sie seit einigen Stunden weiß.

Es gab keine Überlebenden

Fotos in sozialen Medien zeigen sie in glücklichen Stunden, unter anderem bei ihrer Hochzeit. Stolz trägt der Mann seine Uniform, verliebt schließt er seine Mita Sofia in die Arme. Das wird es nie mehr geben, denn er ist tot, gestorben an Bord des gesunkene U-Bootes "KRI Nanggala-402" vor der Küste der Insel Bali. Eines von 53 Schicksalen.

In rührenden Nachrichten hatte die junge Frau Menschen dazu aufgerufen, sie mögen für die vermissten Seemänner beten, dass sie lebend gefunden, gerettet werden. Leider vergeblich. Schon am Samstag hatte es sich angedeutet, am Sonntag wurde es durch die Ortung des Wracks zur traurigen Gewissheit: keiner hat die Katastrophe überlebt.

Es ist nur eines von 53 Schicksalen, ein jedes anrührend und herzzerreißend. Viele Menschen teilen ihre Gefühle in den sozialen Medien, weinen um ihre Angehörigen.