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Tierquälerei-Skandal um Reitstar Ludger Beerbaum - Netz reagiert schockiert auf Barren-Praktiken: "Ekelhaft"

RTL-Zuschauer und Social-Media-User fassungslos über Barren-Prakitken

Tierquälerei-Skandal um Reitstar Beerbaum - Netzreaktionen: "Ekelhaft, ekelhaft, ekelhaft"

German show jumper Ludger Beerbaum reacts after competing with his horse All Inclusive in the 2nd qualifier of the jumping team event at the Equestrian Venue of the Beijing Olympic Games 2008 in Hong Kong, China 17 August 2008. EPA/JOCHEN LUEBKE +++(
Ludger Beerbaum steht nach der Veröffentlichung von RTL-Recherchen in der Kritik
dpa, A3803 Jochen Luebke

Im Video: RTL-Recherche enthüllt Tierschutzverstöße

Es ist der nächste Skandal im professionellen Reitsport. Im Mittelpunkt: der deutsche Reitstar Ludger Beerbaum. Eine zweijährige Recherche von RTL Extra und Investigativ-Journalist Günter Wallraff zeigt den Einsatz unerlaubter Trainingsmethoden sowie Verstöße gegen das Tierschutzgesetz. Die Öffentlichkeit reagiert entsetzt auf die Bilder - Reitfans und Pferdefreunde machen ihrem Ärger im Internet Luft.

Update: Inzwischen hat sich Beerbaum ausführlich zum Sachverhalt geäußert. Hier gibt es seine Stellungnahme.

Besonders auf der Facebook-Seite des Reitsportzentrums von Beerbaum reagieren die Fans entsetzt auf die RTL-Enthüllungen. Eine Userin schreibt „ekelhaft, ekelhaft, ekelhaft“, eine andere „Tierquäler. Pfui. Dem sollte man so vor die Beine schlagen.“ Bei Twitter fordert ein User indes sogar harte Konsequenzen für den einst gefeierten Olympia-Sieger Beerbaum.

Der Reit-Star hat inzwischen reagiert und widerspricht den Vorwürfen. "Die im Beitrag gezeigten Szenen auf dem Reitplatz haben mit Barren nichts zu tun", hieß es in einem Statement. "Es handelt sich dabei um erlaubtes Touchieren, das von einem erfahrenen, routinierten Pferdefachmann durchgeführt wurde. Der im Video zu sehende Gegenstand erfüllte die Vorgaben der Deutschen Reiterlichen Vereinigung für ein zulässiges Touchieren: nicht länger als drei Meter, maximal zwei Kilogramm schwer."

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Ein anderer User geht sogar einen Schritt weiter und fordert Konsequenzen für den gesamten professionellen Reitsport. „Sport mit Tieren verbieten. SOFORT“, lautet die Botschaft bei Twitter.

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„Egal ob im Spitzensport oder im Amateursport lieber Herr Schockemöhle, Herr Beerbaum, liebes Team das ordentlich mitmacht bei allem was da läuft, liebe Turnierarschgeigen, Verfechter der Rollkur und alle die sich sonst noch so angesprochen fühlen… um eins gleich vorweg zu nehmen: Genau euch kann ich nicht leiden. Habt ihr euren Pferden jemals in die Augen geschaut ? Oder schaut ihr nur von oben herab?“, schreibt Kim Heuer bei Facebook.

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Und auch auf einer Facebookseite für Tierkommunikation schlägt die RTL-Recherche hohe Wellen: „Was soll ich sagen. Es ist nicht schön zu sehen. Den Tierschützern, die den Reitsport abschaffen möchten, wird hier leider in die Tasche gespielt“, schreiben die Administratoren der Seite.

Und die User steigen ein. „Nicht zu fassen!!! Schämt euch!!!“ schreibt eine Userin. „Ich bin total enttäuscht. Wann ändert sich endlich unser Tierschutzgesetz“, fragt eine andere.

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(lgr)