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Tesla-Boss Elon Musk knallhart: Wer nicht zurück ins Büro kommt, muss gehen

Rückkehr aus dem Homeoffice

Tesla-Boss Elon Musk knallhart: Wer nicht ins Büro kommt, muss gehen

ARCHIV - 13.08.2021, Brandenburg, Grünheide: Elon Musk, Tesla-Chef, steht bei einem Pressetermin auf dem Gelände der Tesla Gigafactory. Elon Musks Vorgehensweise bei der geplanten Übernahme von Twitter hat eine Aktionärsklage gegen ihn und das Untern
Elon Musk
ppl tba vco, dpa, Patrick Pleul

Tesla-Chef Elon Musk beordert seine Mitarbeiter zurück ins Büro. „Jeder bei Tesla muss mindestens 40 Stunden in der Woche im Büro verbringen", schrieb Musk am Dienstagabend in einer E-Mail an die Mitarbeiter des US-Elektroautobauers, die der Agentur Reuters vorliegt.

Tech-Firmen gehen unterschiedlich mit Rückkehr in die Büros um

„Wenn jemand nicht erscheint, müssen wir davon ausgehen, dass diese Person das Unternehmen verlassen hat", schreibt Musk weiter. Zwei Tesla-Insider bestätigten die Echtheit der E-Mail. Tesla selbst antwortete nicht auf eine Bitte um Stellungnahme.

Ein Twitter-Nutzer teilte den Screenshot einer weiteren Mail von Musk in diesem Zusammenhang an Tesla-Führungskräfte und fragte Elon Musk über Twitter, was er von Leuten halte, die Präsenzpflicht für ein veraltetes Konzept hielten. Musks Antwort: „Die sollten woanders so tun, als würden sie arbeiten.“

Angesichts wieder steigender Corona-Infektionen in Kalifornien weigern sich einige Mitarbeiter von Tech-Firmen, in die Büros zurückzukehren. Musk hatte im Mai 2020 gegen die geltenden Corona-Restriktionen sein Werk im kalifornischen Fremont wieder eröffnet. Von Mai bis Dezember 2020 wurden 440 Infektionen bei Tesla-Mitarbeitern gemeldet, wie aus Daten der Behörden hervorgeht, bei SpaceX waren es im vergangenen Jahr 132 Corona-Fälle.

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Tech-Firmen gehen unterschiedlich mit der Rückkehr in die Büros um: Die Google-Mutter Alphabet zum Beispiel setzt auf persönliche Treffen von Mitarbeitern. Twitter-Chef Parag Agrawal schrieb dagegen im März, dass die Büros zwar wieder zugänglich seien, aber die Mitarbeiter die Wahlfreiheit hätten: „Wo auch immer man sich am produktivsten und kreativsten fühlt, das ist der Ort, wo man arbeiten wird, und das schließt auch dauerhaftes Homeoffice ein.“ Musk will Twitter für 44 Milliarden Dollar übernehmen. (reuters/aze)

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