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"Tesla-Baby": Mann schaltet Autopilot ein und hilft Frau bei der Entbindung

Blitz-Geburt während der Fahrt

"Tesla-Baby": Mann schaltet Autopilot ein und hilft Frau bei der Entbindung

Papa Keating, Mama Yiran und Bruder Rafa (links) freuen sich über das neueste Mitglied ihrer Familie.
Papa Keating, Mama Yiran und Bruder Rafa (links) freuen sich über das neueste Mitglied ihrer Familie.
Facebook / Yiran Wu Sherry (Elaine)

Blitz-Geburt im Tesla: Maeve Lily kommt auf dem Weg zum Krankenhaus

Nicht schon wieder eine Endlos-Geburt! Als Yiran Sherry aus Wayne, im US-Staat Pennylvania, mit ihrem zweiten Kind schwanger ist, befürchtet sie, dass die Geburt so lange dauern könnte, wie bei ihrem ersten Kind. Doch weit gefehlt! Als im vergangenen September die Wehen einsetzen zeigt sich: Tochter Maeve Lily hat es besonders eilig. Sie kommt noch während der Autofahrt zum Krankenhaus zur Welt – mit Unterstützung von Geburtshelfer, Papa Keating, der seinen Tesla auf Autopilot gestellt hatte, um Mama Yiran bei der Entbindung zu helfen.

Mama Yiran galubte nicht an eine schnelle Geburt

Als die Wehen Mitten in der Nacht beginnen, ist sich Mama Yiran sicher: Heute ist der Tag, an dem meine Tochter geboren wird. Trotz der Wehen glaubt sie nicht, dass Eile geboten ist. "Ich glaube nicht, dass es in der nächsten Zeit passiert", habe sie noch Ehemann Keating gesagt, erinnert sie sich im Gespräch mit dem "Philadelphia Inquirer".

Also verbringt sie die nächsten Stunden wie an jedem anderen gewöhnlichen Tag: Morgens stellt sie noch eine Maschine Wäsche an und macht ihren dreijährigen Sohn Rafa für den Tag in der Kita fertig. Und dann geht plötzlich doch alles viel schneller als gedacht: Während ihr Mann den Kleinen ins Auto setzt, platzt Yirans Fruchtblase . Doch selbst das bringt die werdende Zweifach-Mama nicht aus der Ruhe.

Um Frau und Sohn besser beruhigen zu können - Papa schaltet Tesla auf Autopilot

"Sie sagte zu mir: 'Bring Rafa zur Schule und komm dann zurück, um mich zu holen.'", erinnert sich Vater Keating gegenüber "The Philadelphia Inquirer". Doch so entspannt wie seine Frau sieht Keating die Situation nicht - zum Glück! Denn Yiran hat sich verschätzt. Schon kurze Zeit später sitzt sie auf dem Beifahrersitz und hat so starke Wehen , dass dem Paar klar wird: Die 20 Minuten, die sie bis zum Krankenhaus brauchen, könnten zu lang sein – vor allem inmitten des Berufsverkehrs.

Als Kiras Wehen in einminütigen Abständen kommen, beschließt Papa Keating, den Tesla auf Autopilot zu schalten, um sich besser um seine Frau kümmern zu können. Eine Hand behält er am Steuer, die andere reicht er Yiran. "Sie drückte meine Hand so kräftig, dass ich dachte, dass sie sie auseinander brechen würde", erinnert er sich. Gleichzeitig versucht er, seinen dreijährigen Sohn auf dem Rücksitz zu beruhigen. "Ich sagte: 'Es ist alles in Ordnung, Rafa. Deine Baby-Schwester kommt jetzt.'"

Lese-Tipp: Mutter entbindet mit Hilfe von Youtube-Video im Auto

Die kleine Maeve Lily kurz nach der Geburt
Die kleine Maeve Lily kam in einem Tesla zur Welt - Papa saß am Steuer UND half Mama bei der Entbindung.
Facebook / Yiran Wu Sherry (Elaine)
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Zu Aufregend? Von Wegen! Mama schwärmt von "perfekter" Geburt

Der Tesla kommt endlich vor dem Krankenhaus zum Halten, als Yiran flüstert: „Oh Gott, Keeating, sie ist da.“ Zufällig steht ein Kinderarzt vor der Tür des Krankenhauses, der dem besorgten Elternpaar schnell Entwarnung geben kann. Ihr „Tesla-Baby“ Maeve Lilly ist gesund und munter!

Rückblickend scheint Yiran nichts an dem überstürzten Auftritt ihrer Tochter ändern zu wollen. Die Geburt sei „perfekt“ gewesen, schwärmt die Zweifach-Mama gegenüber dem "Philadelphia Inquirer". Und auch Brüderchen Rafa scheint die wohl aufregendste Kita-Fahrt seines noch jungen Lebens gut weggesteckt zu haben: „Mami hatte ein Aua, darum sind wir zum Krankenhaus gefahren und Mami hat ein Baby bekommen“, so die Zusammenfassung des Dreijährigen. (dhe)