Cristiano Ronaldos Freundin Georgina Rodriguez teilt rührenden Suchaufruf

Olivia (6) und Anna (1) auf Teneriffa verschwunden: Hat ihr Vater sie entführt?

08. Mai 2021 - 15:25 Uhr

Hat sich der Vater mit den Kindern abgesetzt?

Beatriz Z. bangt um ihre Mädchen. Seit dem 27. April sind Olivia und Anna, die mit ihrer Mutter auf der Ferieninsel Teneriffa leben, jetzt schon verschwunden. Ihr leiblicher Vater hat sie seiner ehemaligen Partnerin nicht zurückgebracht. Tomás Gimeno wird inzwischen mit internationalem Haftbefehl gesucht. Die Mutter hat ein rührendes Video ihrer Kinder gepostet, in der Hoffnung, dass sie irgendjemand gesehen hat. Sogar Georgina Rodriguez, die Freundin von Fußballstar Cristiano Ronaldo, hat es inzwischen geteilt.

Ronaldos Freundin Georgina Rodriguez teilt Suchaufruf

"Du wirst deine Kinder niemals wiedersehen"

Beamte durchsuchen das Haus des verschwundenen Tomás Gimeno.
Beamte durchsuchen das Haus des verschwundenen Tomás Gimeno.
© ENEX

Als der Vater die Kinder nicht wie vereinbart zurückbringt, ruft Beatriz Z. ihn an. In dem Gespräch versichert der 37-Jährige, so berichten es spanische Medien, dass er sich gut um die Mädchen kümmern werde, die Mutter sie aber nie mehr wiedersehen werde. Es ist der Abend des 27. April, an dem der Alptraum beginnt und Z. die ein- und sechsjährigen Mädchen als vermisst meldet.

Gegen den 37-Jährigen wird inzwischen wegen Kindesentführung ermittelt. Doch bisher fehlt nach Angaben der Behörden jede Spur von ihm und den Kindern. Zuletzt soll er an einem Hafen an der Ostküste der Insel gesehen worden sein. Dort habe er mehrere Koffer und Taschen in ein Boot geladen. Die Mädchen hätten Zeugen allerdings nicht bei ihm gesehen.

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Nervenaufreibende Suche nach Olivia und Anna

Zwei Mal haben Ermittler Tomás Gimenos Haus in Igueste de Candelaria im Osten Teneriffas bereits durchsucht. Auch Hubschrauber, Boote und Tauchtrupps waren im Einsatz – ohne Erfolg. Einen Tag vor seinem Verschwinden soll er nach Behördenangaben versucht haben, 55.000 Euro von einem Konto auf ein anderes zu überweisen. Das Geld wenig später in bar abzuheben, soll ihm allerdings nicht geglückt sein. Die Ermittler prüfen deshalb, ob Gimeno möglicherweise Komplizen hat oder hatte.

Inzwischen hat die Polizei das Boot vor der Küste Teneriffas gefunden. Die darin gesicherten Blutspuren konnten dem 37-Jährigen zugeordnet werden. Im Meer haben die Beamten auch einen Kindersitz gefunden. Was mit ihm und den Mädchen passiert ist, ist derzeit aber noch völlig unklar.

ENEX / SBL