Tausende protestieren in Madrid gegen Sparpolitik

23. März 2014 - 11:16 Uhr

Tausende Spanier haben in Madrid gegen die Sparpolitik der konservativen Regierung protestiert. Mehrere Demonstrationszüge trafen sich zunächst vor dem Bahnhof Atocha, um dann gemeinsam zum Columbusplatz im Zentrum der Hauptstadt weiterzuziehen. Auf Plakaten forderten die Kundgebungsteilnehmer unter anderem "Die Krise sollen die Banker zahlen" und "Keine Kürzungen".

Gewerkschaften sowie linksgerichtete Studentenverbände und Bürgerinitiativen hatten in mehreren Städten Spaniens zu "Märschen der Würde" aufgerufen, um gegen Sozialkürzungen und Verarmung sowie für Menschenrechte und soziale Gerechtigkeit mobil zu machen.