Angst vor dem Ende ihrer Karriere

Süchtig nach Applaus: Beatrice Egli macht intimes Corona-Geständnis

16. Juli 2020 - 10:02 Uhr

Corona-Krise hat Beatrice Egli zugesetzt

Seit dem Sieg bei "Deutschland sucht den Superstar" 2013 ging es für Beatrice Egli (32) steil bergauf. Die Sängerin liebt es einfach auf der Bühne zu stehen, ist gewissermaßen süchtig nach Applaus. Doch die Corona-Krise hat Beatrice sehr zugesetzt. Noch bis vor Kurzem gab sie mehrere Konzerte am Tag – und dann kam der Lockdown. 30 Auftritte wurden bereits abgesagt. Wie sie mit der Krise umgegangen ist und wie es zukünftig bei ihr aussieht, verrät sie im Video.

2019 erleidet Beatrice Egli einen Burn-out

Beatrice Egli will nur eins: Musik machen. Um so größer ist ihre Angst, dass sich irgendwann niemand mehr für sie interessiert, ihre Karriere mit einem Schlag beendet sein könnte. Daher arbeitet sie hart – vielleicht sogar zu hart. 2019 hatte sie einen Burn-out. Sie weiß morgens nicht mehr, wie sie aus dem Bett kommen soll, ist völlig ausgebrannt und stürzt in eine Sinnkrise. Beatrice nimmt sich eine Auszeit und reist  zweieinhalb Monate lang durch Australien, dahin, wo sie niemand kennt, um zurück zu sich selbst zu finden.

Musik ist ihr Rettungsboot

Doch auch wenn das Musikgeschäft hart ist und Beatrice Egli weiß, dass es von jetzt auf gleich vorbei sein kann, kämpft sie weiter. Auch in Zeiten von Corona arbeitet sie an neuen Songs, möchte im August ihr nächstes Album herausbringen und nutzt jede Gelegenheit auf der Bühne zu stehen. An ihrer Musik zu arbeiten ist gerade ihr Rettungsboot.