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Nützliche Stillhilfe

Stillhütchen: Tipps zu Auswahl, Anwendung und Co.

Stillhütchen können beim Stillen unterstützen, wenn das Baby Probleme hat, die Brustwarze richtig zu fassen. Doch wann ist die Hilfe wirklich nötig und was sollte bei Auswahl und Anwendung beachtet werden?
Stillhütchen können beim Stillen unterstützen, wenn das Baby Probleme hat, die Brustwarze richtig zu fassen. Doch wann ist die Hilfe wirklich nötig und was sollte bei Auswahl und Anwendung beachtet werden?
© iStockphotos, Marko Pekic

11. September 2020 - 10:52 Uhr

Stillhütchen als Hilfsmittel beim Stillen

Manche Babys haben beim Stillen Probleme, die Brustwarze richtig zu fassen. Auch längeres Halten gestaltet sich manchmal schwierig. Dies führt dazu, dass das Stillen für Mutter und Kind zur Nervenprobe wird. Stillhütchen sind deshalb eine gute Stillhilfe für das Baby. Auch Mütter, die sehr empfindliche Brustwarzen haben, können mit Stillhütchen Blessuren vorbeugen. Die Hütchen sind kleine Aufsätze aus Silikon* 🛒, die über die Brustwarze gesetzt werden. Oft brauchen Babys das Hilfsmittel zum Stillen nur kurze Zeit, andere sind länger darauf angewiesen. Die Hütchen gibt es in verschiedenen Größen in Apotheken und Drogeriemärkten.

Wann sollten Sie Stillhütchen verwenden?

Es kommt immer wieder vor, dass Mütter schon bei den kleinsten Problemen Stillhütchen in der Geburtsklinik oder von der Hebamme erhalten. Hier sollten Eltern kritisch sein und versuchen, zunächst ohne das Hilfsmittel zum Stillen auszukommen. Oftmals reicht schon eine qualifizierte Stillberatung aus, um das Problem zu lösen. Greifen Sie deshalb nicht vorschnell zu den Hütchen – viele Anlegeprobleme bessern sich nach wenigen Tagen von alleine. Wird das Baby aber direkt auf Stillhütchen geprägt, ist die Entwöhnung oftmals schwer. Mütter sollten also ihrem Baby die Brust auch immer wieder ohne das Hilfsmittel anbieten. Wunde Brustwarzen sollten ebenfalls nur kurzfristig damit geschont werden, da die Problematik dadurch nicht gelöst wird.

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Die richtige Anwendung von Stillhütchen

Da häufig Stillhütchen aus Zeitproblemen vom betreuenden Personal eingesetzt werden, sollte zumindest die richtige Anwendung obligatorisch sein. Das Hütchen muss dabei genau auf die Brustwarze passen und darf weder zu locker noch zu fest sitzen. Die Lippen des Babys sollten dabei auf dem Rand des Hütchens liegen und es dem Kind ermöglichen, noch Brustgewebe zu umfassen. Wenn Babys nur mit Stillhütchen trinken, muss die Brust vorher gut stimuliert werden, damit genügend Milch zur Verfügung steht. Trotzdem sollten Mütter immer wieder die Brust auch ohne Stillhütchen anbieten. Ansonsten sollte zusätzlich Milch abgepumpt werden, um die Milchbildungsrate genügend zu steigern.

Hygiene und Entwöhnung

Die Stillhilfen für das Baby müssen vor der ersten Anwendung ausgekocht werden. Danach reicht es, wenn die Hütchen einmal täglich gekocht werden. Ansonsten können Mütter die Hütchen nach jeder Nutzung unter warmem Wasser abspülen. Wenn die Spitze abgekaut aussieht, ist es Zeit für einen Wechsel, ebenso sollten keine verfärbten Stillhütchen weiter verwendet werden. Zum Entwöhnen kann es hilfreich sein, dem Baby die Brust im Halbschlaf ohne Hütchen anzubieten. Auch das Absetzen während einer Mahlzeit kann bei der Entwöhnung helfen.

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