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Stiftung Warentest prüft Soundbars: Die günstigste landet auf Platz drei

Für den besten Ton

Stiftung Warentest prüft Soundbars: Die günstigste landet auf Platz drei

Familie sieht fern.
Für das richtige Fernseherlebnis braucht es auch den besten Ton.
iStockphoto

Spektakuläre Musik, Special Effects, eine Atmosphäre wie im Stadion: Dank einer Soundbar kann Fernsehen zum richtigen Erlebnis werden – vorausgesetzt sie ist gut. Stiftung Warentest hat 14 hochpreisige Soundbars und Soundplates unter die Lupe genommen und festgestellt: Die teuerste Soundbar ist nicht die beste.

Guter Klang auch bei günstigster Soundbar

Der dünne Klang der meisten Fernseher lässt sich am einfachsten mit Soundbars aufpeppen, die vor ihm stehen oder hängen. Gute Alternativen sind Soundplates, auf die man das TV-Gerät stellt. Stiftung Warentest hat sich 14 dieser Lautsprecherboxen angehört, die zum hochpreisigen Segment bis weit über 1.000 Euro gehören. Acht davon liefern einen guten Klang, unter ihnen das teuerste, aber auch das günstigste Gerät.

Der Testsieger kommt aus Schwäbisch Gmünd und kostet online durchschnittlich knapp 1.000 Euro. Die Soundplate Nubert nuPro AS-3500 * verdient sich die Gesamtnote 1,9 mit einem richtig guten Ton (2,0), guter Handhabung und einem sehr geringen Stromverbrauch.

Gute Ergebnisse auch bei unter 1.000 Euro

Die zweitplatzierte Soundbar LG DSP11RA * (2,0), die neben einer separaten Bassbox auch zwei Satelliten-Lautsprecher für Raumklang mitbringt, liefert für 950 Euro zwar den besseren Klang (1,9). Den Testsieg hat sie - bedingt durch die umfangreichere Ausstattung - durch einen höheren Energiehunger aber verpasst.

Die gleiche Gesamtnote holte auch die Soundbar Nubert nuBox AS-425 max *, die fast genauso gut klingt (2,1) wie der Testsieger, aber mit einem durchschnittlichen Preis von 700 Euro deutlich günstiger ist. Ansonsten bietet sie exakt die gleichen Vorzüge und ist sogar noch etwas sparsamer.

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Abzüge bei hohem Stromverbrauch

Für ihren hohen Stromverbrauch wurden die beiden Samsung-Soundbars abgewertet. So erreichte die 1.070 Euro teure Samsung HW-Q950A trotz des besten Tons (1,6) mit separater Bassbox und zwei Satelliten sowie einer guten Handhabung nur ein befriedigendes Qualitätsurteil (2,6).

Die nur mit einem zusätzlichen Tieftöner ausgestattete Samsung HW-Q900A (740 Euro) klingt fast so gut (1,7), ist aber nicht ganz so stromhungrig. So schaffte sie es mit der Gesamtnote 2,1 immerhin noch aufs Treppchen.

Dritter Platz für günstigste Soundbar

Den dritten Platz muss sie sich allerdings mit der Soundbar LG DSP8YA * teilen, die mit einem Preis von 475 Euro das günstigste der getesteten Geräte und damit klarer Preis-Leistungs-Sieger ist. Mit einer separaten Bassbox liefert sie einen guten Ton (2,1) und gibt sich auch keine Blöße bei Handhabung und Stromverbrauch.

Ihre größere und für 750 Euro teurere Schwester LG DSP9YA verbraucht ein bisschen mehr, erhielt aber ansonsten bis auf die Stelle hinterm Komma die gleichen Noten und auch das gleiche Qualitätsurteil 2,1. (kwe/akr)

Alle Testergebnisse können Sie hier bei Stiftung Warentest nachlesen.

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