RTL News>Verbrauchertests>

Stiftung Warentest: Das sind die besten Kaffeevollautomaten

10 von 11 Geräten sind „gut“

Stiftung Warentest: Das sind die besten Kaffeevollautomaten

Tassen unter einem Kaffeevollautomaten
Stiftung Warentest kürt die besten Kaffeevollautomaten
Olga Soloveva, iStockphoto

Sind die erheblichen Preisunterschiede gerechtfertigt?

Es ist ja nicht so, dass dem Café gegenüber der Umsatz geneidet wird. Aber ein guter Kaffee für zu Hause oder im Büro ist Pflicht! Kaffeevollautomaten versprechen das. Jetzt hat die Stiftung Warentest entsprechende Geräte untersucht. Das Ergebnis: Die erheblichen Preisunterschiede sind nicht immer zu schmecken.

Welcher Automat für zu Hause macht Kaffee in Café-Qualität?

Die Zeiten, in denen Kaffee als reiner Wachmacher herhalten musste, sind lange vorbei. Heute muss das Gebräu auch was hermachen und vor allem schmecken. Weshalb die einfache Kaffeemaschine, die das Getränk aus Pulver und Filter brüht, den meisten Genießern längst nicht mehr ausreicht. Und immer zum Barista an der Ecke zu rennen, um in die Gänge zu kommen, ist dann doch ein wenig teuer. Zudem möchte auch nicht jeder in jedem Zustand vor die Tür müssen.

Also ist ein richtig guter Kaffee für daheim gefragt. Kaffeevollautomaten versprechen den. Aber um mit den mittlerweile bevorzugten Variationen die Tassen zu füllen, bedarf es schon eines etwas raffinierteren Geräts. Das soll dann auch bitteschön Bohnen mahlen, Espresso brühen, Milch schäumen und sich auch noch selbst reinigen. Gibt's das? Das wollte die Stiftung Warentest wissen und hat 11 Geräte zu Preisen zwischen 269 und 1.100 Euro geprüft.

Zehn Mal "gut"

Ergebnis: Alle außer einer brühen leckeren Espresso. Insgesamt gab es zehn mal die Note "gut" und nur einmal "befriedigend". Dabei sind zwei Automaten schon für 269 und 310 Euro zu haben. Gute Geräte mit Düse für manuelles Milchaufschäumen kosten 315 beziehungsweise 535 Euro. Empfehlenswerte Kaffeevollautomaten mit Milchschaumautomatik kosten hingegen zwischen 710 und 1.000 Euro, der Testsieger liegt bei 900 Euro.

Aber auch wenn fast alle Automaten im Test überzeugen konnten, können die vorhandenen Stärken und Schwächen der einzelnen Kaffeemaschinen für die persönlichen Vorlieben den Unterschied ausmachen. Denn bei der einen gelingt der Milchschaum besser, eine andere bereitet den Espresso mit besonders viel Crema. Und eine dritte kann mit besonders schneller Fertigstellung des Kaffees punkten. Besonders begehrt sind bei den kaffeesüchtigen Deutschen übrigens Espresso und Cappuccino.

Insofern ist es nicht ganz einfach, pauschal zu beurteilen, welcher Automat für welchen Nutzer am sinnvollsten ist. Den Testsieg erringt aber die zweitteuerste Maschine im Test: die "Jura ENA 8" * für 900 Euro (1,9). Als nur wenig schlechter und auch nur unwesentlich günstiger wurde die "Melitta Caffeo Barista TS" * für 865 Euro befunden (2,0).

Anzeige:

Empfehlungen unserer Partner

Espresso oder Milchschaum?

Beide Geräte können mit Schnelligkeit und Zuverlässigkeit überzeugen. Bei der Jura gelingt der Milchschaum aber noch einen Tick besser, dafür kann der Espresso bei Melitta ein wenig mehr überzeugen. Wem da die Wahl schwerfällt, kann auch mit der De'Longhi Dinamica Plus (2,2) für 710 Euro vorliebnehmen, auch wenn diese bei Schaum und kleinem Schwarzen keine herausragenden Bewertungen bekommen hat. Ungeachtet dessen verfügen alle drei Automaten über eine Milchschaumautomatik.

Mit nur einem manuellen Aufschäumer kann vor allem die Philips EP2220/10 * (2,2) überzeugen, was auch an dem relativ günstigen Preis von nur 315 Euro liegt. Aber auch ganz ohne Milchschäumer gab es gute Noten. Für nur 269 Euro brüht die "Tchibo 366580" (2,0) einen guten Espresso. Das hat sie genau wie die Benotung mit der "Severin KV 8090" gemein. Die ist für 310 Euro zu haben. Allerdings fiel das Gerät dadurch auf, dass es mitunter etwas laut ist.

Das komplette Ergebnis des Kaffeevollautomaten-Tests gibt es hier bei Stiftung Warentest.

*Wir arbeiten in diesem Beitrag mit Affiliate-Links. Wenn Sie über diese Links ein Produkt kaufen, erhalten wir vom Anbieter eine Provision. Für Sie entstehen dabei keine Mehrkosten. Wo und wann Sie ein Produkt kaufen, bleibt natürlich Ihnen überlassen.