Unerfüllter Traum

Stephanie zu Guttenberg über Kinderwunsch: "Das ist keine einfache Zeit"

Karl-Theodor zu Guttenberg und seine Frau Stephanie zu Guttenberg
Karl-Theodor zu Guttenberg und seine Frau Stephanie zu Guttenberg
picture alliance/dpa | Felix Hörhager

Stephanie zu Guttenberg (45) und ihr Mann Karl-Theodor (50) sind stolze Eltern von zwei erwachsenen Töchtern: Anna ist bereits 21 Jahre alt, ihre jüngere Schwester Mathilde 20. Wie die Frau des einstigen Verteidigungsministers jetzt verrät, hatte sich das Paar eigentlich noch weiteren Nachwuchs gewünscht. Ein drittes Kind blieb ihnen jedoch verwehrt...

Stephanie zu Guttenberg gibt in ihrem Buch private Einblicke

Die Guttenbergs sind dankbar, zwei gesunde Mädchen bekommen zu haben – die Familienplanung war damit allerdings noch gar nicht abgeschlossen gewesen. Das verrät Stephanie zu Guttenberg jetzt in ihrem Buch „Wir können das besser!“. In einem Auszug des Ratgebers, der „BIld“ vorliegt, heißt es: „Ich habe nie darüber gesprochen. Aber mein Mann und ich haben sehr auf ein drittes Kind gehofft. Wir haben das lange versucht.“ Sie habe sogar Hormone genommen und sei von einem Arzt zum nächsten gepilgert – ohne Erfolg. „Jede Frau, die Ähnliches erlebt hat, weiß: Das ist keine einfache Zeit. Ich war oft sehr traurig. Vor allem, als sich herausstellte, dass sich die ganzen Mühen nicht gelohnt und die Hoffnung sich nicht erfüllt hatte“, teilt sie mit den Lesern ihre Gedanken.

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„Aus einer politischen Debatte wurde Hass“

In ihrem Buch spricht Stephanie zu Guttenberg auch offen über die Plagiatsaffäre um ihren Mann. 2011 wurde bekannt, dass Karl-Theodor zu Guttenberg Passagen seiner Doktorarbeit nicht ordnungsgemäß mit Quellen versehen haben soll. Kurz darauf trat er von allen politischen Ämtern zurück und zog mit seiner Familie in die USA. „Es war, als würde die Welt über mir zusammenbrechen. Offen gesagt: Ich war mit dieser Situation total überfordert. Aus einer politischen Debatte wurde Hass. Dieser Hass war damals so groß, dass ein Abgeordneter im Bundestag meinem Mann ernsthaft diesen Satz an den Kopf warf: ‚Früher hätten sie dich dafür erschossen’“, erinnert sich seine Frau zurück.

Auch ihre Töchter hätten die Konsequenzen zu spüren bekommen: „Man wollte Kinder von Eltern wie uns nicht auf der Schule haben.“ Der Umzug nach Amerika hätte geholfen, um neu anfangen zu können. Mittlerweile lebt das Paar aber wieder in Deutschland, während die Mädchen im Ausland studieren. (dga)