RTL News>News>

Spahn: Ende der Pandemie "entscheidet sich auch in Afrika, Indien oder in Asien"

Treffen der G7-Gesundheitsminister

Spahn: Ende der Pandemie "entscheidet sich auch in Afrika, Indien oder in Asien"

 Bundespressekonferenz zur Aktuellen Corona-Lage Aktuell,01.06.2021,Berlin,Bundesgesundheitsminister Jens Spahn gemeinsam mit Prof. Dr. Lothar H. Wieler, Praesident Robert Koch-Institut RKI bei verlassen der Bundespressekonferenz zum Thema Aktuelle C
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn
www.imago-images.de, imago images/Political-Moments, via www.imago-images.de

Spahn wirbt für global abgestimmtes Vorgehen

"Ob wir dieses Virus, ob wir diese Pandemie unter Kontrolle bringen, das entscheidet sich auch in Afrika, in Indien oder in Asien": Bundesgesundheitsminister Jens Spahn wirbt für ein global abgestimmtes Vorgehen gegen die Coronavirus-Pandemie. Zum Auftakt der Beratungen der G7-Gesundheitsminister in Oxford sagte Spahn. "Sie in Deutschland und Europa unter Kontrolle zu bringen, das reicht nicht, wir müssen sie weltweit bekämpfen."

+++ Alle aktuellen Informationen zum Coronavirus finden Sie in unserem Live-Ticker auf RTL.de +++

Bessere Zusammenarbeit, Frühwarnsystem & WHO-Reform

Dabei seien ihm drei Themen wichtig, sagte der CDU-Politiker:

  1. Die internationale Staatengemeinschaft müsse über die G7 hinaus bei der Impfstoffproduktion und der Verteilung zusammenarbeiten.
  2. Frühwarnsystem: Spahn verwies auf das von der Weltgesundheitsorganisation WHO in Berlin aufgebaute internationale Frühwarnsystem. "Wir wollen als Deutschland in der internationalen Gesundheitspolitik und in der Pandemie-Vorsorge eine weltweit führende Rolle miteinnehmen."
  3. Reform der WHO: "Wie schaffen wir Strukturen, die auch dort schneller sind?" Zudem müsse die WHO finanziell besser ausgestattet sein. "Sie muss auch das Geld haben, das sie braucht, um ihre Aufgaben zu erfüllen."

TVNOW Doku "Zwischen Hoffnung und Tod - wer hat Schuld am deutschen Impf-Desaster?"

Könnten in Deutschland bereits mehr Menschen geschützt sein? Wer trägt die Schuld am Impf-Desaster? Die Bundesregierung? Die EU? Die Hersteller? Oder die Bundesländer? Die Dokumentation geht den Verantwortlichkeiten auf den Grund. Auf TVNOW: „Zwischen Hoffnung und Tod“

Anzeige:

Empfehlungen unserer Partner

Spahn kritisiert Russland und China

Bei der globalen Verteilung von Impfstoffen kritisierte Spahn Russland und China, deren Strategie einzig darauf angelegt sei, an politischem Einfluss zu gewinnen. Dies sei bei Russland auf dem westlichen Balkan und bei China in Afrika und Südamerika zu beobachten.

Den G7 gehe es dagegen nicht um politischen Einfluss. "Wir als westliche Demokratien, wir denken nicht nur an uns." Es gehe darum, "diese Welt aus der Pandemie zu führen".

Zur Gruppe der sieben führenden Industrienationen (G7) gehören neben Deutschland die USA, Kanada, Großbritannien, Frankreich, Italien und Japan. (dpa/eku)

AUDIO NOW Podcast Empfehlung zum Thema Corona