Monet-Gemälde mit Kartoffelbrei beschmiert

Sophia Thomalla motzt Klima-Aktivisten an: „Das ist so dumm wie die Nacht finster“

Sophia Thomalla bei der Eröffnung des IQOS Store im Zeil 123. Frankfurt am Main, 23.10.2019 *** Sophia Thomalla at the opening of the IQOS Store in Zeil 123 Frankfurt am Main, 23 10 2019 Foto:xM.xWehnertx/xFuturexImage
Moderatorin Sophia Thomalla
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Diese Szenen spalten die Gemüter: Klima-Aktivisten haben in Potsdam zunächst ein Monet-Gemälde mit Kartoffelbrei beworfen und sich anschließend selbst mit den Händen an die Wand geklebt. Eine Aktion, die für Aufsehen sorgen sollte und es letztendlich auch geschafft hat – aber nicht unbedingt im positiven Sinne...

Sophia Thomalla äußert sich im Netz zur Kartoffelbrei-Schmiererei

Dass sich zwei Anhänger der Protestgruppe „Letzte Generation“ an einem 112 Millionen Euro teurem Kunstwerk von Claude Monet (1840 – 1926) zu schaffen machten, gefällt zum Beispiel Sophia Thomalla (33) gar nicht. „Man kann für den Klimaschutz sein und trotzdem Respekt vor der Arbeit verstorbener Künstler haben. Sich über den Hunger der Welt beschweren, aber dann mit Kartoffelbrei um sich schmeißen. Was für eine Doppelmoral“, hält die „ Are You The One?“-Moderatorin auf ihrer Instagram-Seite fest.

HANDOUT - 23.10.2022, Potsdam: Klimaaktivisten der Klimaschutz-Protestgruppe «Letzte Generation», nachdem sie das Gemälde «Getreideschober» (1890) von Claude Monet im Potsdamer Museum Barberini mit Kartoffelbrei beworfen haben. Nach der Attacke gegen
Attacke gegen Monet-Bild
alf, dpa, Uncredited

„Sie erwarten Respekt für ihre Sache, indem sie sich respektlos verhalten. Wie Twitter-User, die von mir ‘dummer F****’ verlangen, doch bitte respektvoll zu sein. Das ist so dumm wie die Nacht finster. Gesetzesverstöße scheinen in dieser Bewegung wohl Mode geworden zu sein und niemand wird so richtig bestraft“, schreibt Sophia weiter: „Jetzt werden einige sagen: ‘Ja siehste, sie haben es sogar auf deinen Account geschafft! Klappt doch.’ Was das betrifft, kann ich denen als ADS-Künstler in dieser Branche erklären, dass mir die Aufmerksamkeit absolut nichts bringt, wenn darauf keine Taten folgen. Das ist nicht zu Ende gedacht. Niemand lässt sich so auf ein Gespräch ein.“

Sie finde den Ansatz, sich für den Klimaschutz stark zu machen, richtig – aber eben nicht so. „Es gibt eine Klimakrise und sie schaden den eigentlichen Klimaaktivisten, die gute Absichten haben, mit ihrem Rotzgöhrenverhalten immens. Das ist keine Basis für ein Gespräch, sich auf die Straße zu schmeißen oder mit Essen um sich zu schmeißen. Das lernt man doch zu Hause. Das hat als 5-Jähriger schon nicht funktioniert“, stellt die 32-Jährige klar.

Im Video: Auch diese Aktivisten sorgten mit ihrem Museumsbesuch für Schlagzeilen

Klima-Aktivisten kleben sich an Gemälde fest Doch wie nun das Banner ausrollen?!
00:35 min
Doch wie nun das Banner ausrollen?!
Klima-Aktivisten kleben sich an Gemälde fest

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