Vom Kindergarten auf die Schulbank

So erleichtern Sie Ihrem Kind den Schulstart

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8. August 2019 - 16:35 Uhr

Jetzt heißt es: Hausaufgaben, Klassenarbeiten und rechnen lernen

Es ist sowohl für Kinder als auch für Eltern ein ganz besonderer und vor allem aufregender Tag: die Einschulung. Statt im Kindergarten zu malen, zu spielen und zu basteln, heißt es jetzt: Hausaufgaben, Klassenarbeiten und rechnen lernen. Viele Kinder freuen sich auf die Schule, andere sind jedoch ängstlich und nervös. Dann ist es besonders wichtig, dass Eltern ihren Sprösslingen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Wir erklären, wie Sie Ihr Kind unterstützen und Ängsten vorbeugen können.

Lassen Sie Ihr Kind mitentscheiden

Schulranzen, Federmäppchen, Schreibtisch & Co. – vor dem ersten Schultag muss einiges besorgt werden. Wichtig ist dabei, dass Sie Rücksicht auf die Wünsche Ihrer Kinder nehmen. Beim Schulranzen sollten Aspekte wie Preis und Qualität natürlich berücksichtigt werden, schließlich soll er das Kind einige Jahre lang begleiten. Wenn Sie deshalb die Entscheidungsfreiheit Ihres Kindes einschränken, lassen Sie es das Federmäppchen und Schreibtischutensilien aussuchen. Auch wenn Ihnen eine Schreibtischlampe in grellem Grün oder ein Stift in Blumenform eher weniger gefällt, machen Sie Ihrem Kind damit eine große Freude.

Nehmen Sie Ängste und Sorgen ernst

Hören Sie Ihrem Kind zu, egal wie unbegründet Sie die Bedenken finden. Unterstützung und Zuneigung gibt Ihrem künftigen Schulkind ein gutes Gefühl und kann das Selbstbewusstsein stärken. Nicht immer sprechen Kinder ihre Gedanken direkt aus, deshalb ist es wichtig, dass Sie auf Ihr Kind zugehen, wenn Sie nervöses oder ängstliches Verhalten bemerken.

Ein kleiner Begleiter* kann helfen, vor allem wenn Ihr Kind Angst vor dem Alleinsein in der Schule hat. Ob ein Kuscheltier, eine Legofigur oder eine Barbie – so hat es von Beginn an das Gefühl, nicht einsam zu sein und einen guten Freund, mit dem gemeinsam alles Neue erkundet werden kann, an der Seite zu haben.

Schaffen Sie Ihrem Kind eine Lern-Oase

Ihr Kind braucht keinen riesigen Arbeitsplatz im Kinderzimmer. Vielmehr sollte es Hausaufgaben dort erledigen können, wo es sich wohlfühlt. Die einen Kinder brauchen ihre Ruhe und bevorzugen ihren Platz am Schreibtisch* im eigenen Zimmer, die anderen sitzen lieber am Wohnzimmertisch während ihre Geschwister im Hintergrund herumtollen. Die Hauptsache ist, dass Ihr Kind sich konzentrieren und fokussiert an seinen Aufgaben arbeiten kann.

Viele Eltern kennen es vermutlich: Sie kaufen ihrem Kind zum Schulstart alles, was das Herz eines Schulkindes begehrt: Neuer Schreibtisch, neuer Schreibtischstuhl, neue Schreibtischlampe*. Und trotzdem sitzt es nicht gerne am eigenen Schreibtisch! Auch hier zählt wieder: Lassen Sie Ihr Kind ein paar Utensilien selbst aussuchen. So kriegt es das Gefühl, dass es sein persönlicher Platz ist, den es mit geschaffen hat.

Machen Sie Ihr Kind neugierig auf die Schulzeit

Wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihr Kind Angst vor dem Schulleben hat, lesen Sie ihm liebevolle Einschulungsgeschichten* vor oder noch besser, erzählen Sie von Ihrem eigenen. Ob Ihr erster bester Freund, Ihre erste Klassenarbeit oder Ihre Lieblingsspiele auf dem Schulhof – Erzählungen von Mama und Papa können für große Vorfreude beim Kind sorgen. Aber beschränken Sie sich dabei nicht nur auf positive Gedanken und Gefühle. Wenn Sie Ihrem Kind beispielsweise zeigen, dass auch Sie etwas Angst vor dem neuen Kapitel in Ihrem Leben hatten, fühlt es sich besser verstanden und nicht allein mit seinen Sorgen.

Um die Vorfreude auf die Schule zu steigern, können Sie neu erworbene Schulutensilien vorher gemeinsam ausprobieren. Beim Ausflug in den Zoo die neue Trinkflasche und Brotdose mitzunehmen oder mit den neuen Stiften zu malen, sorgt dafür, dass die Kinder stolz auf ihre neuen Besitztümer sind und sich darauf freuen, sie künftig regelmäßig benutzen zu können.

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