Putzen und die richtige Ernährung

So bleiben Milchzähne gesund!

24. September 2019 - 15:00 Uhr

Die richtige Ernährung: Zucker nur sehr reduziert

Jedes Mal, wenn Ihr Kind Zucker in Form von Trauben-, Frucht-, oder Milchzucker zu sich nimmt, ist der Zahnschmelz in Gefahr. Auch Muttermilch enthält Zucker und kann frisch geschlüpfte Milchzähne schädigen, wenn es zum Beispiel regelmäßig an der Brust einschläft.

Nahrungsmittel, die an den Zähnen haften bleiben, sind ebenfalls Gift für die Beißerchen. Dazu gehören Honig, Bananen oder ganz schlimm Schokolade, Karamell oder Chips. Ganz auf Süßes verzichten ist welt-, bzw. kinderfremd.

Daher sollte der Süßigkeitenkonsum auf einmal am Tag beschränkt werden. So hat der angegriffene Zahnschmelz Zeit, um sich zu reparieren. Führen Sie feste Zeiten, zum Beispiel nach dem Mittagessen ein.

Milchzähne richtig putzen

Zahnärzte empfehlen, dabei immer gleich vorzugehen: Auf den Kauflächen hin- und her bürsten, dann die Außenflächen kreisend putzen, anschließend die Innenflächen vom Zahnfleisch her streichend reinigen. Dreimal ist perfekt, zweimal täglich realistisch. Morgens nach dem Frühstück und abends nach dem Abendbrot reicht für eine gute Zahnhygiene aus.

Fluorid für die Milchzähne

Bis zum sechsten Lebensjahr ist eine fluoridhaltige Kinderzahncreme für die Milchzähne sinnvoll. Danach kann auf eine stärker dosierte Erwachsenenzahncreme umgestiegen werden. Für alle Familienmitglieder als vorbeugende Maßnahme ist fluoridiertes Speisesalz beim Kochen sinnvoll. Als zusätzlicher Schutz kann eine wöchentliche Fluoridgel-Anwendung Sinn machen. Das am besten mit dem Zahnarzt besprechen, der alle sechs Monate die Zähne kontrollieren sollte.