Mutter und Artgenossen akzeptierten ihn nicht

Verstoßener braun-weißer Panda findet endlich das Glück

Verstoßener Brauner Panda findet das Glück Von Mutter und Artgenossen abgelehnt
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Von Mutter und Artgenossen abgelehnt
Verstoßener Brauner Panda findet das Glück

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Fellfarbe machte es Qi Zai schwer

Qi Zai ist ein ganz besonderer Bär: Er gehört zu den seltenen braun-weißen Riesenpandas, von denen es nur wenige Hundert gibt. Als Baby wurde er von seiner Mutter verstoßen, und auch seine schwarz-weißen Artgenossen akzeptierten ihn nicht - sie fraßen ihm das Futter weg. Doch in Zukunft muss sich Qi Zai um nichts mehr sorgen machen. Warum, zeigen wir im Video.

"Er ist langsamer als die anderen Pandas, aber er ist auch süßer"

Seit vier Jahren lebt Qi Zai nun schon in einem Pandaschutzgebiet in der Nähe der Stadt Foping in der chinesischen Provinz Shaanxi. Dort hat er einen liebevollen Pfleger und neuen Freund gefunden. "Er ist langsamer als die anderen Pandas, aber er ist auch süßer", sagt sein Pfleger He Xin der "Daily Mail". "Alle Pandas hier haben einen Namen. Wenn ich ihre Namen rufe, reagieren die anderen schwarz-weißen Pandas und kommen sehr schnell zu mir, aber Qi Zai braucht etwas länger, bis er realisiert, was los ist", beschreibt He. "Er isst auch langsamer als die anderen."

Mit nur 2 Monaten wäre Qi Zai fast gestorben

Im Alter von zwei Monaten wurde der karamellbraune Panda völlig entkräftet und mutterseelenallein im Qin-Ling-Gebirge gefunden. Seine Mutter hatte ihn verstoßen. Er wurde in das nahgelegene Naturschutzgebiet 'Shaanxi Rare Wildlife Rescue' gebracht und dort aufgepäppelt. Doch die anderen Pandas akzeptierten ihn nicht. Sie hätten ihn gemobbt und ihm seinen Bambus weggefressen, beschreibt He.

Als er groß war, kam er zuerst in ein Einzelgehege, dann zog er in sein neues Zuhause um. In He hat er einen liebevollen Pfleger gefunden. Der kümmert sich aufopferungsvoll um ihn - 18 Stunden am Tag. Er steht morgen um sechs Uhr auf, um ihm seinen Frühstücksbambus zu geben, und geht erst gegen Mitternacht ins Bett, wenn er weiß, dass Qi Zai gut schläft. Mit sieben Jahren ist der Bär geschlechtsreif und Wissenschaftler wollen ihm bald eine Pandadame zur Seite stellen, damit es niedlichen Pandanachwuchs gibt. So erhoffen sich die Forscher Rückschlüsse auf Qi Zais ungewöhnliche Färbung.