Update für Silverstone

Sebastian Vettel: Aston Martin pimpt Boliden und formuliert offensive Ziele

 Formula 1 2022: Canadian GP CIRCUIT GILLES-VILLENEUVE, CANADA - JUNE 19: Sebastian Vettel, Aston Martin AMR22 during the Canadian GP at Circuit Gilles-Villeneuve on Sunday June 19, 2022 in Montreal, Canada. Photo by Mark Sutton / Sutton Images Image
Sebastian Vettel bekommt ein weiteres Update für seinen Aston Martin.
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Der Rennstall Aston Martin wird beim Großen Preis von Großbritannien im legendären Silverstone am kommenden Wochenende mit einem "weiteren wesentlichen Update" für sein Auto an den Start gehen. Damit verfolgt das Team von Sebastian Vettel große Ziele.

Aston Martin will an die Spitze des Mittelfelds

Zuletzt ging es für Aston Martin spürbar bergauf. Während sich der britische Traditions-Rennstall in den ersten fünf Rennen 2022 noch durchgequält hatte und teils sogar Schwierigkeiten hatte, über Q1 hinauszukommen, deutet sich mehr und mehr an, wozu der AMR22 dank des ersten größeren Updates fähig ist. Bisheriger Höhepunkt war Sebastian Vettels sechster Platz in Baku.

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Das letzte Upgrade des Teams löste wegen seiner Ähnlichkeit mit Red Bulls RB18 gleichwohl einige Kontroversen aus, die Kopiervorwürfe hielten den folgenden Ermittlungen allerdings nicht Stand. Wie nun bekannt wurde, plant das Team ein weiteres großes Upgrade für Silverstone, um seinen Aufstieg in der Hackordnung des Mittelfelds der Formel 1 fortzusetzen.

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"Für Silverstone werden wir ein weiteres umfangreiches Update haben. Aber ich denke, dass die meisten Teams eines haben werden", sagte Aston-Martin-Teamchef Mike Krack. Der Luxemburger erklärte, dass Aston noch "einen weiteren Schritt" benötige, um an die Spitze des Mittelfelds zu gelangen. Früher sei das schwieriger gewesen. "Damals hattest du deine festen Positionen und es gab einen großen Unterschied zwischen den Autos", betonte Krack.

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Aston Martin belegt derzeit Platz acht der Konstrukteurswertung, knapp vor Haas. Laut Krack ist es für den Rennstall wichtig, "auf dem Boden zu bleiben", da die jüngsten Strecken wie Baku oder Montreal mehr zu den Stärken des Autos beigetragen hätten als andere. Silverstone ähnelt dagegen eher Barcelona, ​​wo Aston Martin seinen überarbeiteten AMR22 erstmals ins Rennen geschickt hatte - mit enttäuschendem Ausgang. (tno/sport.de)