Nebenjob wegen krankem Sohn

Schüler entdecken Lehrerin auf Porno-Webseite

Physiklehrerin Kristy Buchan
So präsentiert sich Kristy Buchan auf der Porno-Website "OnlyFans"
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Kirsty Buchan ist das Gesprächsthema an ihrer Schule. Die Physiklehrerin aus Glasgow hat auf der Website OnlyFans ziemlich freizügig und eindeutig posiert - und ihre Schüler haben es herausgefunden. Nach dem Aufschrei der Eltern hat die 33-Jährige gekündigt. Sie schämt sich aber nicht für ihren Nebenjob, den sie wegen ihres kranken Kindes angefangen hat.

"Ich hatte keine andere Wahl"

Kristy Buchan brauchte das Geld für ihren kranken Sohn
Kristy Buchan brauchte das Geld für ihren kranken Sohn
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Der schottischen Zeitung „The Record“ erklärt Kirsty Buchan, dass sie keine andere Wahl hatte, als den freizügigen Nebenjob anzunehmen: Ihr 11-jähriger Sohn habe seit kurzem ein schweres Magenleiden und warte auf eine Operation. Die Schule habe sich aber geweigert, ihr Gehalt zu zahlen, während sie sich um ihr krankes Kind kümmert.

„Ich hatte auf der Website von anderen Lehrern gelesen, die 50.000 Pfund im Monat verdienen, und ich hatte ein krankes Kind zu Hause, das eine Mutter brauchte, die Geld verdient,“ so Buchan. „Ich habe Rechnungen zu bezahlen und eine Hypothek, und die Entscheidung fiel mir nicht einmal schwer.“

Lesetipp: Wie Instagram, nur nackter: Was steckt hinter „OnlyFans“?

Fotos verbreiteten sich wie Lauffeuer

Die Eltern der Schüler haben sich über die Physiklehrerin bei der Bildungsbehörde in Glasgow beschwert, eine Untersuchung wurde eingeleitet.

„Die Fotos haben sich wie ein Lauffeuer verbreitet, und die Eltern haben über Whatsapp darüber gesprochen“, erzählen Eltern der schottischen Zeitung „Daily Record“.

„Die Posen, die sie für OnlyFans gemacht hat, waren nicht nur anzüglich, sondern überließen nichts der Fantasie. Einige Eltern fanden es lustig, aber mehrere haben sich beschwert, weil die Posen einfach zu extrem waren.“

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OnlyFans-Account explodiert

Ihrer Karriere auf OnlyFans hat der Schulskandal allerdings gut getan: In nur drei Tagen habe sie über 400 Euro eingenommen, so die 33-Jährige. Außerdem bekomme sie positive Nachrichten von Schülern und Lehrern: „Die Leute haben mir gesagt, dass es mein Körper ist und meine Entscheidung, was ich damit mache. Und das ist die Quintessenz.“

Ihren Job im Klassenzimmer hat Kirsty Buchan trotzdem gekündigt, bevor die Schule das Disziplinarverfahren gegen sie eingeleitet hat. (ndr)