Tochter Leni und Sohn Carl wollen nicht durchschlafen

RTL-Moderatorin Sandra Kuhn: Zweifach-Mama bekommt Hilfe vom Schlafcoach

08. Mai 2020 - 16:05 Uhr

Beide Kinder wachen in der Nacht mehrmals auf

RTL-Moderatorin Sandra Kuhn (38) ist im Oktober 2019 zum zweiten Mal Mama geworden. Sie und Ehemann Kristof könnten nicht glücklicher sein über ihre kleine Familie. Wäre da nicht dieser furchtbare Schlafmangel. Seit der Geburt von Söhnchen Carl (6 Monate) leidet das Paar unter schlaflosen Nächten. Es ist so schlimm, dass sich Sandra nun sogar von einem Coach helfen lässt. Wie das genau aussieht und ob es schon erste Erfolge gibt, verrät sie uns im Video.

"Schlafentzug ist schon eine sehr große Folter"

Von Anfang an war es der Schlafentzug, der Sandra und ihren Mann so quälte. Kurz nach der Geburt eines Babys ist es normal, dass Eltern kurze Nächte haben, Kinder oft wach werden. Doch auch fast sieben Monate nach der Geburt ihres Sohnes ist es nicht besser geworden. Sandras Problem: Bei ihr sind es gleich beide Kinder, die nachts nicht durchschlafen wollen. Auch Sandras älteste Tochter Leni (21 Monate) wird oft alle zwei Stunden wach und fordert ihr Fläschchen.

Das Paar schläft schon lange nicht mehr in einem gemeinsamen Bett. Sandras Mann schläft mit Carl, der einmal in der Nacht noch sein Fläschchen einfordert, im Ehebett. Sandra schläft oft auf einer Schlafcouch mit Tochter Leni im Kinderzimmer. Aktuell fordert Leni alle zwei Stunden noch ein bis vier Fläschchen pro Nacht.

"Man sagt immer, es gibt Schlimmeres, wobei Schlafentzug schon eine sehr große Folter ist", gesteht Sandra. "Wenn man nebenbei noch arbeiten und andere Dinge erledigen muss, dann ist man irgendwann nur noch gaga in der Birne. Auch diese Zeit geht vorbei. Habe ich gehört", macht sich Sandra Mut und lacht dabei.

"Wir wissen einfach gar nicht mehr weiter und deswegen haben wir jetzt Hilfe von einem Schlafcoach", verrät Sandra in ihrer Videobotschaft. Was sie als Eltern und ihre Kinder dabei lernen sollen, verrät sie im Video

Tipps vom Experten

Eine Studie zeigt auf, dass Paare durch ihre Kinder sogar bis zu sechs Jahre an gestörtem Schlaf leiden können. Vor allem Frauen leiden nach der Geburt eines Kindes meist häufiger an Schlafstörungen als Männer. Bei Sandra ist der Grund für ihre kurzen Nächte, dass sie für Tochter Leni die primäre Bezugspersonen ist.

Wochen- oder monatelanger Schlafmangel kann für Eltern aber schlimme Folgen haben: Neben der Müdigkeit und den Konzentrationsproblemen kann es zu Sprachstörungen kommen. Der ständige Schlafmangel kann aber auch zu einem Burn-out führen.

Vor allem Mütter sind in den ersten Monaten nach der Geburt nachts immer auf "Stand-by". "Es ist vielleicht der Anspruch, immer da zu sein", sagt Schlafexperte Dr. Markus Specht. Sein Tipp: Vor dem Einschlafen einfach mal entspannen und zum Beispiel nicht den Haushalt zu machen. Dabei spielt es für den Schlafexperten kaum eine Rolle, ob das Kleinkind mit im Elternbett schläft. Wenn die Eltern es beruhigt, sollen die Kleinen ruhig mit ins große Mama-Papa-Bett. Wichtig ist nur die Einstellung, mit der die Eltern ins Bett gehen. Weitere Tipps und Infos des Experten für schlaflöse Mütter finden Sie hier.