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Rouge im Öko-Test: Gefährlicher Inhaltsstoff? Ein Viertel fällt durch!

Kein rosiges Ergebnis

Rouge im Öko-Test: Ein Viertel der Produkte fällt durch!

 Frau schminkt sich mit Rouge
Die Note „sehr gut“ fehlt in diesem Test.
Getty Images, gilaxia

Einen frischen, erholten und gesund erscheinenden Teint, den möchten viele haben und greifen dabei neben Concealer und Foundation auch zu Rouge. Doch was auf den ersten Blick rosig aussieht, muss nicht unbedingt gesund sein. Öko-Test hat 20 Rouges unter die Lupe genommen und ein Viertel davon fiel durch. Keins der getesteten Produkte ist komplett frei von Schwermetallen wie Nickel, Arsen oder Blei.

Rouge: Die Testsieger und -verlierer

Getestet wurden insgesamt 20 Rouges in einer Preisspanne von 2,45 Euro bis 28,17 Euro pro fünf Gramm Inhalt. Im Labor wurden sie unter anderem auf bedenkliche oder umstrittene Inhaltsstoffe und Schwermetalle wie Arsen, Blei, Antimon oder Nickel untersucht. Kein einziges Rouge bekam die Note „sehr gut“. Immerhin fünf sind „gut“ und gehören gleichzeitig zu den günstigsten Produkten im Test.

Die drei günstigsten mit der Bewertung „gut“ sind diese Rouges:

  • Essence The Blush, 30 Breathtaking (Cosnova), 2,45 Euro pro 5 Gramm
  • Rival de Loop Rouge Powder, 04 Rosewood (Rossmann), 2,54 Euro pro 5 Gramm
  • Trend it up Powder Blush, 026 Rosé (dm), 2,45 Euro pro 5 Gramm

Sieben Rouges erhielten „befriedigend“, jeweils dreimal gab es „ausreichend“ und „mangelhaft“ und für diese beiden Produkte gab es eine glatte Sechs beziehungsweise „ungenügend“:

  • Lavera So Fresh Mineral Rouge Powder, Pink Harmony 04 (Laverana), 7,54 Euro pro 5 Gramm
  • Artdeco Blusher Rouge, 25 Cadmium Red (Artdeco), 8,95 Euro pro 5 Gramm

Keins der 20 getesteten Rouges ist komplett frei von Schwermetallen. Das Problem: Tragender Bestandteil dieser Produkte sind natürliche Rohstoffe aus unterirdischen Vorkommen wie zum Beispiel Talkum oder Kaolin. Diese sind aber oft mit Schwermetallen belastet. Auch Eisenoxide und Mica, die für die Pigmentierung und den Glow des Puders sorgen, sind mögliche Quellen für solche Metalle. Das könnte laut Öko-Test auch erklären, warum Naturkosmetik hier nicht im Vorteil ist. So fand sich beispielsweise in dem getesteten Rouge der Marke Lavera sowohl Antimon (gilt als reizend und krebserregend), Blei (reichert sich im Körper an und kann in großen Mengen zu Vergiftungen führen) als auch Nickel (eines der stärksten Kontaktallergene). (mwe)

Die kompletten Testergebnisse finden Sie auf ökotest.de .