Doc Fleck erklärt, was hilft

Mit einer Ernährungsumstellung bekommen Sie Rosazea in den Griff!

09. Juli 2021 - 10:00 Uhr

Frauen ab 30 Jahren sind besonders häufig betroffen

Ein leuchtend rotes, fleckiges Gesicht und pickelige, entzündete Haut: Millionen Deutsche leiden an der Hauterkrankung Rosazea. Besonders häufig betroffen sind Frauen ab 30 Jahren. Zu ihnen gehört Sandra Reithmayer. Medizinerin Dr. Anne Fleck erklärt ihr, wie sie die Krankheit lindern kann. Was die Ernährung und auch die Leber damit zu tun haben, sehen Sie im Video.

Rosazea wird häufig nicht erkannt

Die deutsche Bezeichnung "Gesichtsrose" täuscht über den hohen Leidensdruck hinweg, den Menschen mit der Hauterkrankung Rosazea verspüren: Die Haut ist ständig fleckig und zum Teil stark gerötet. Aufgrund der oftmals damit einhergehenden Pickel und Knötchen erinnert die Krankheit auch an Akne.

Selbst Betroffene glauben häufig, dass es sich um Hautirritationen handelt und gehen nicht zum Arzt. Ein fataler Fehler, denn: Mit der richtigen Therapie ist die Krankheit in den Griff zu bekommen.

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Antientzündliche Ernährung trägt zur Linderung von Rosazea bei

Wer sich unsicher ist, ob er an einer Hautirritation leidet oder tatsächlich an Rosazea erkrankt ist, sollte zum Hautarzt gehen. Dieser kann mittels eines Bluttests oder einer Hautprobe eine sichere Diagnose stellen.

Wenn Sie unter Rosazea leiden, empfiehlt Präventivmedizinerin Dr. Anne Fleck eine antientzündliche Ernährung. Diese könne dabei helfen, das Hautbild zu verbessern. Die Expertin rät dazu, Süßigkeiten, Zucker, Weißmehlprodukte wie Brot oder weißen Reis, aber auch Sojaprodukte vom Speiseplan zu streichen. Aber auch auf scharfe Speisen und Alkohol sollte nach Möglichkeit verzichtet werden. Beides wirkt gefäßerweiternd und fördert die Rötungen zusätzlich. Außerdem sollten Sie rotes, verarbeitetes Fleisch meiden, da es Entzündungen begünstigt.

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Intervallfasten kann Entzündungen vorbeugen

Förderlich sind hingegen frische, unverarbeitete Lebensmittel. Gleichzeitig kann Intervallfasten dabei helfen, den Körper und vor allem die Leber zu entlasten. Letztere erfüllt als Stoffwechselzentrale des Körpers zahlreiche wichtige Funktionen. Ein weiterer positiver Effekt des Intervallfastens ist der Gewichtsverlust: Denn gerade das am Bauch gespeicherte, sogenannte viszerale Fett ist stark stoffwechselaktiv und begünstigt Entzündungen im Körper.

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Wer diese Tipps beherzigt, kann auf eine baldige Besserung der Hauterkrankung hoffen. (nri)