15-jährige Schülerin seit drei Wochen vermisst

Psycho-Terror gegen Eltern von vermisster Rebecca: Sie werden als Mörder beschimpft!

© dpa, ---, dna wst

22. März 2019 - 12:07 Uhr

"Wir verheimlichen nichts"

Rebeccas Verschwinden bleibt weiterhin ein Rätsel. Seit drei Wochen fehlt von der 15-jährigen Schülerin jede Spur. Die Polizei ist sich sicher, dass ein Tötungsdelikt vorliegt. Wahrscheinlich hat Rebecca das Haus ihrer Schwester, wo sie zuletzt gesehen wurde, nicht lebend verlassen. Die Eltern der Berliner Schülerin sind nervlich am Ende: "Wir kriegen komische Anrufe, dass wir die Mörder sind", sagen sie im Gespräch mit einem RTL-Reporter. "Wir verheimlichen nichts. Natürlich machen wir uns Sorgen um unsere Tochter."

Rebeccas Schwager ist tatverdächtig

Rebeccas Schwager Florian R. sitzt in Untersuchungshaft. Die Polizei scheint sich weiter sicher zu sein, dass er etwas mit Rebeccas Verschwinden zu tun haben könnte. Immer wieder soll es Widersprüche in seinen Aussagen gegeben haben. Die Familie forderte den tatverdächtigen Schwager zuletzt dazu auf, der Polizei mögliche Geheimnisse zu verraten, wie das Video oben zeigt.

Rebeccas Eltern
Rebeccas Eltern bekommen von Unbekannten Drohanrufe.
© rtl.de

Nach RTL-Informationen lag Rebeccas Unterwäsche noch im Bad, so als wollte sie sich gerade umziehen. Neben den Router-Daten ist dies ein weiteres Indiz für die Ermittler, dass sie das Haus nicht freiwillig verlassen hat. Außerdem soll sie aus dem Badezimmer noch eine WhatsApp an eine Freundin geschickt haben - das letzte Lebenszeichen?

Es gibt mehr als 1.200 Hinweise

07.03.2019, Brandenburg, Kummersdorf: Am Donnerstag ist eine Hundertschaft der Berliner Polizei nach Brandenburg ausgerückt, um bei Storkow (Oder-Spree) ein Waldstück nach der vermissten Rebecca Reusch abzusuchen. "Wir gehen einem Hinweis nach", erkl
Suche nach Rebecca
© ZB, Patrick Pleul, ppl

Nach drei Tagen intensiver Suche in einem Waldstück steht die Polizei in Berlin und Brandenburg mit leeren Händen da. Man konzentriere sich bei der Suche nach der vermissten Schülerin jetzt darauf, die inzwischen mehr als 1.200 Hinweise aus der Bevölkerung abzuarbeiten, hieß es von den Ermittlern.