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Psychiatrie in Wunstorf: 63-Jährige soll ihre Mitpatientin erwürgt haben

Sie waren Patientinnen der Psychiatrie Wunstorf

63-Jährige soll ihre Mitpatientin getötet haben

Blaulicht eines Polizeiautos
Schon Mitte Juni soll eine Patientin der Psychiatrie Wunstorf ihre Mitpatientin getötet haben.
deutsche presse agentur

Vorfall wird erst Wochen später öffentlich

Bereits am 12. Juni soll eine 63-jährige Patientin der Psychiatrie Wunstorf eine Mitpatientin erwürgt haben, wie die Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ) schreibt. Doch weder Polizei noch der Betreiber, das Klinikum Region Hannover (KRH), berichteten darüber. Erst auf Nachfrage der Zeitung bestätigen sie den Todesfall auf der geschlossenen Gerontopsychiatrie.

Sollte der Fall vertuscht werden?

In der HAZ äußert sich die Schwiegertochter des 66-jährigen Opfers und erzählt, dass sie geschockt waren, als sie vom Tod der Frau erfuhren. Sie behauptet, dass die mutmaßliche Täterin bereits länger auffällig gewesen sein soll und wirft Polizei und Psychiatrie vor, den Vorfall zunächst vertuschen zu wollen. Dies bestreitet die Polizei allerdings.

Gegen die 63-jährige Patientin, die laut HAZ unter einer Schizophrenie-Form leiden könnte, ermittelt nun die Staatsanwaltschaft wegen Totschlags. (mba)