Um Schließung zu verhindernRussischer Fastfood-Junkie kettet sich an McDonald's-Filiale
McDonald’s betreibt 850 Filialen in Russland, die nun alle schließen mussten. Nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine kündigte das Franchise-Unternehmen die Schließung der Restaurants an. Ganz zum Leid der russischen Fastfood-Fans. Einer von ihnen wollte das um jeden Preis verhindern und kettete sich an ein Restaurant in Moskau.
"Die Schließung ist ein Akt der Feindseligkeit gegen mich und meine Mitbürger!"
Viele Fans sind untröstlich, dass sie nun ohne ihren Big Mac oder Chicken Nuggets auskommen müssen, zumal das Land bereits unter Coca-Cola-Knappheit leidet, nachdem das Unternehmen ebenfalls beschlossen hat, seine Geschäfte in Russland einzustellen.
Der Russe Luka Safonov wurde dabei gefilmt, wie er nur wenige Stunden vor der Schließung aller russischen McDonald's-Filialen protestierte. Er kettete sich an die Tür einer Filiale, um bis zum bitteren Ende gegen die Schließung zu kämpfen. Der untröstliche Russe soll geschrien haben: "Die Schließung ist ein Akt der Feindseligkeit gegen mich und meine Mitbürger!"
Polizei beendet Widerstand
Luka wurde im Laufe seiner Protestaktion zum Publikumsmagnet. Viele Schaulustige versammelten sich um den Russen und schauten zu, wie sich die Beamten dem Fast-Food-Fan annahmen. Die Polizei musste Luka wegzerren, um seinen Widerstand zu beenden. Wie lange Luka und andere McDonald’s-Liebhaber noch ohne die Restaurants auskommen müssen, ist unklar.
CEO Chris Kempckinski hatte in einem Brief an die Mitarbeiter erklärt hatte, dass die Schließung der Filialen für den Moment die richtige Entscheidung sei. „McDonald's wird die Situation weiter bewerten und entscheiden, ob zusätzliche Maßnahmen erforderlich sind. Zum jetzigen Zeitpunkt ist es unmöglich vorherzusagen, wann wir in der Lage sein werden, unsere Restaurants in Russland wieder zu öffnen“, so der Geschäftsführer. (lkr)
































