Keine Waffen gefunden

Polizeibeamte erschießen aggressiven Hund bei Hausdurchsuchung

Bei einer Hausdurchsuchung in Wiesbaden erschossen Polizeibeamte einen Hund. Symbolbild.
Bei einer Hausdurchsuchung in Wiesbaden erschossen Polizeibeamte einen Hund. Symbolbild.
© IMAGO / Everett Collection

22. Oktober 2021 - 13:45 Uhr

Frau soll Waffen besessen haben

Bei einer Wohnungsdurchsuchung im Wiesbadener Stadtteil Mainz-Kostheim haben Einsatzkräfte der Polizei Frankfurt und eines Spezialeinsatzkommandos (SEK) keine Waffen gefunden. Das teilte ein Sprecher der Polizei in Frankfurt am Freitagmorgen mit. Der Durchsuchungsbeschluss war erteilt worden, da die 41-jährige Frau im Verdacht stand, in ihrer Wohnung unerlaubt Schusswaffen aufzubewahren. In Zuge der Hausdurchsuchung erschossen die Beamten den Hund der Verdächtigen.

Tier muss mit Gnadenschüssen getötet werden

Während des Einsatzes am Donnerstag wurde der Hund der 41-Jährigen erschossen. Nach Angaben der Polizei hatten die Einsatzkräfte die Frau aufgefordert, das bellende Tier zurückzurufen. Sie sei dem aber nicht nachgekommen. Da sich der Hund "trotz einer langen Leine uneingeschränkt zügig und bedrohlich" den Polizisten genähert habe, hätten diese von der Schusswaffe Gebrauch gemacht. Eine Gefahr für die Frau habe dadurch nicht bestanden. "Da der Hund im Sterben lag, musste er durch zwei weitere Schüsse von seinem Leiden erlöst werden", teilt die Polizei mit. (dpa)