"Für die Frauen in unseren Herzen"

Pinktober-Benefizspiel: Crocodiles Hamburg schlittern in pink übers Eis

Pinke Trikots als Zeichen gegen Brustkrebs,
Pinke Trikots als Zeichen gegen Brustkrebs,
Thorge Huter, Crocodiles Hamburg

von Jule Jänsch

Vom Trikot bis zu den Schnürsenkeln: Zum ersten Mal in der Geschichte läuft das Eishockey-Oberligateam Crocodiles an diesem Freitag ganz in pink auf. Hinter der Aktion versteckt sich eine wichtige Message.

Crocodiles unterstützen "Pinktober"

Pro verkauftem Ticket geht ein Euro an Brustkrebs Deutschland e.V..
Pro verkauftem Ticket geht ein Euro an Brustkrebs Deutschland e.V..
Thorge Huter, Crocodiles Hamburg

Mit ihrem ungewöhnlichen Dress nehmen die Männer der Crocodiles Hamburg am „Pinktober“ teil. Eine amerikanische Tradition, in der im gesamten Oktober das Thema Brustkrebs mit verschiedenen Aktionen ins Bewusstsein gerufen wird. „Wir nehmen schon seit längerem am „Movember“ teil – da lassen sich alle Spieler im November einen Schnurrbart wachsen, um auf die männliche Gesundheit aufmerksam zu machen. Und wer A sagt, muss auch B sagen!“, so Tobias Bruns, Pressesprecher der Crocodiles, im Gespräch mit RTL.

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Pro verkauftem Ticket geht ein Euro an den Spendenpartner der Aktion Brustkrebs Deutschland e.V.. Auch die Spielerfrauen und einzelne Fans werden auf der Tribüne Spenden sammeln. Nach dem Spiel werden die in der Partie getragenen Trikots online versteigert – auch der Erlös geht zu 50 Prozent an die Brustkrebshilfe.

Von Kopf bis Fuß

Die Spieler besorgen sogar noch pinke Schnürsenkel.
Die Spieler besorgen sogar noch pinke Schnürsenkel.
Crocodiles Hamburg

Die Crocodiles sind mit voller Überzeugung dabei: „Wir haben alle Mütter, Schwestern und Frauen in unseren Herzen. Deshalb wissen wir wie wichtig dieses Thema ist und wollen unbedingt darauf aufmerksam machen“, erzählt uns Tobias Bruns.

Pinke Trikots und Strümpfe haben den Spielern übrigens nicht gereicht: Um aufs Ganze zu gehen, besorgten sie sich sogar noch pinke Schnürsenkel, wie uns der Pressesprecher verrät. Na dann fehlen doch nur noch viele Pucks im gegnerischen Tor, um das Spiel gegen die Piranhas Rostock am Freitag perfekt zu machen...