Bedeckung strapaziert die Haut und verursacht Hautunreinheiten

Das hilft bei Pickeln durch das Tragen einer Atemmaske

Das ständige Tragen einer Maske strapaziert die Haut und sorgt für Rötungen, Reizungen und Pickel.
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03. Juni 2020 - 12:33 Uhr

Rötungen, Reizungen und Pickel

Inzwischen gilt seit einigen Wochen in vielen Bereichen Maskenpflicht. Die ständige Bedeckung des Mund-Nasen-Bereichs ist eine Herausforderung für die Haut: Rötungen, Reizungen und Pickel sind keine Seltenheit. Das gilt vor allem bei Menschen, die beispielsweise aufgrund ihres Jobs dazu verpflichtet sind, täglich mehrere Stunden eine Maske zu tragen. Doch auch ein kurzer Einkauf kann bereits zu Hautunreinheiten führen. Ein paar Tricks können helfen, dem vorzubeugen.

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Maske häufig waschen und wechseln

Nicht nur aus gesundheitlichen, sondern auch aus hygienischen Gründen ist es wichtig, die Maske nach jedem Tragen zu reinigen – ob Sie sie bügeln, waschen, kochen oder in der Mikrowelle erhitzen. So werden alle Keime entfernt und Sie vermeiden, dass Ihre Haut beim erneuten Tragen der Maske mit Keimen, die sich auf dem Stoff abgelagert haben, in Berührung kommt.

Wenn möglich, die Maske ab und zu abnehmen

Je länger die Maske die Haut bedeckt, desto feuchter wird der Bereich zwischen Gesicht und Maske. Da Feuchtigkeit und dazu der Luftmangel die Entstehung von Pickeln fördern, sollten Sie – wenn möglich – Ihre Maske stündlich für ein paar Minuten abziehen, um der Haut etwas frische Luft zu gönnen. Wenn Sie merken, dass Ihre Maske bereits zu feucht ist, sollten Sie eine neue aufsetzen.

Keine Schminke unter der Maske tragen

Concealer, Make-up und Co. bedeuten zusätzlichen Stress für die Haut. Verzichten Sie deshalb auf Schminke unter der Maske, damit Ihre Poren, sobald Sie die Maske abnehmen, atmen können. Außerdem vermeiden Sie so, dass sich etwas vom Produkt auf dem Stoff absetzt und mit anderen Hautstellen im Mund-Nasen-Bereich in Berührung kommt und sich so die Schminke inklusive der Keime im Gesicht verbreitet.

Baumwolle statt Synthetik

Unter Einwegmasken aus Synthetik kann die Haut bedeutend schlechter atmen als durch Stoffmasken, die Sie sich ganz einfach selbst nähen können. Baumwolle saugt die Feuchtigkeit im Gegensatz zu Masken aus Synthetik auf und verhindert so einen Feuchtigkeitsstau zwischen Stoff und Haut.

Die richtige Pflege

Damit sich die Haut vom Stress erholen kann, ist es wichtig, dass Sie Ihr Gesicht abends gründlich pflegen. Verwenden Sie eine sanfte Reinigungslotion und eine reichhaltige Pflegecreme, die eine beruhigende Wirkung auf Ihre Haut hat. Auch das regelmäßige Auftragen einer Gesichtsmaske und das Durchführen eines Gesichtsdampfbads dankt Ihre Haut Ihnen in Zeiten der Maskenpflicht. Außerdem sollten Sie morgens auf die Verwendung von reizenden und porenöffnenden Produkten wie Peelings verzichten.

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