„Stoppt den ökologischen Irrsinn der Kinder-Lebensmittel “

Petition fordert: Weg mit den Quetschies!

© Amazon.de/Freche Freunde

19. Juli 2019 - 9:52 Uhr

Die Verpackung aus Plastik und Aluminium lässt sich nicht recyceln

So praktisch der Obstbrei in Alu-Tüten als kleiner Snack beim Wochenendausflug mit der Familie auch sein mag, so sehr belastet er leider auch die Umwelt. Das Problem: Die Verpackung aus Plastik und Aluminium lässt sich nicht recyceln und produziert Unmengen an Müll. Deshalb fordern Unterzeichner der Petition #stopptquetschies jetzt, dass alle Alnatura- und dm-Filialen den Obstbrei aus ihrem Sortiment nehmen und Quetschies keine Bio-Zertifizierung mehr erhalten. Bei Alnatura gibt es 20 verschiedene Variationen, bei dm über 130 – Mehrwegbeutel ausgenommen.

Bisher haben fast 60.000 Menschen unterzeichnet

"Zwischen 2010 und 2012 stieg z.B. der Umsatz von jufico ("FruchtBar""-Quetschies), um mehr als 250 Prozent. Das heißt, im gleichen Maß stieg auch der Verpackungsmüll. Müll, den es bis dahin nicht gab und den es nicht gäbe, würde man Kindern eine Banane oder ein Stück Möhre einfach in die Hand geben", heißt es in der Petition von "change.org", die inzwischen fast 60.000 Menschen unterzeichnet haben. Initiiert wurde sie von Simone Adams und Dr. Josef Rabenbauer in Zusammenarbeit mit der Deutschen Umwelthilfe. 

In einer Quetschtüte sind bis zu sechs Stücke Würfelzucker enthalten

Übrigens: Quetschies gelten zwar als praktischer Vitaminlieferant für Kinder, sind jedoch vor allem Lieferanten für jede Menge Zucker! Viele Hersteller werben zwar mit dem Hinweis "ohne Zuckerzusatz", doch das schließt nur Kristallzucker ein, der zugesetzte Fruchtzucker und die Fruchtsaft-Konzentrate sind damit nicht gemeint.

Auf der sicheren und gesunde Seite sind Sie, wenn Sie die Quetschies selber herstellen, denn: Wer es selbst macht, weiß auch was drin steckt! Wir haben ein paar leckere Rezepte für Sie.