Überschwemmungen, Schäden und Stromausfälle

Pazifik-Hurrikan "Nora" wütet in Mexiko: Kind bei Hoteleinsturz gestorben - eine Frau vermisst

Hurrikan "Nora" hat im Urlaubsort Puerto Vallarta massive Zerstörungen verursacht. Ein Hotel in der Innenstadt kollabierte teilweise, ein Kind starb.
Hurrikan "Nora" hat im Urlaubsort Puerto Vallarta massive Zerstörungen verursacht. Ein Hotel in der Innenstadt kollabierte teilweise, ein Kind starb.
© REUTERS, STRINGER, EGC/TAD

30. August 2021 - 7:48 Uhr

Hurrikan "Nora": Fluss Cuale tritt über die Ufer

Infolge des Hurrikans "Nora" ist im mexikanischen Urlaubsort Puerto Vallarta ein Hotel teilweise kollabiert – ein Junge kam ums Leben, eine Frau wird noch vermisst, wie der Gouverneur des Bundesstaates Jalisco, Enrique Alfaro, mitteilte. Verursacht worden sei das Unglück durch das Überlaufen des Flusses Cuale. Der getötete Junge gehörte einer spanischen Familie an, die vor sieben Jahren nach Mexiko gekommen war.

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"Nora" hinterlässt massive Schäden an mexikanischer Westküste

Hurricane "Nora" trifft auf die mexikanische Küste.
Hurricane "Nora" trifft auf die mexikanische Küste.
© REUTERS, STRINGER, EGC/TAD

"Nora" war am Samstagabend (Ortszeit) als Hurrikan der Stärke eins von fünf mit Windgeschwindigkeiten von 140 Kilometern pro Stunde in Jalisco auf Land getroffen. Der Wirbelsturm verursachte in mehreren Gebieten entlang der mexikanischen Westküste Überschwemmungen, Schäden und Stromausfälle. Bilder zeigten reißende Ströme übergetretener Flüsse, schlammbedeckte und eingerissene Straßen sowie umgestürzte Bäume. Einige Gemeinden sind evakuiert worden.

Tropensturm "Nora" hat viel Regen im Gepäck

"Nora" verlor am Sonntag an Stärke und wurde zu einem Tropensturm herabgestuft. Mit noch 95 Kilometern pro Stunde Windgeschwindigkeit zog der Sturm etwa parallel zwischen der Küste und der Halbinsel Baja California Richtung Norden. Das US-Hurrikanzentrum NHC sagte weiter lebensbedrohliche Sturzfluten und Erdrutsche an einem etwa 1.000 Kilometer langen Abschnitt der Küste bis zum nordwestlichen Bundesstaat Sonora voraus. Der Sturm werde in den kommenden Tagen voraussichtlich auf etwa demselben Kurs über dem Golf von Kalifornien bleiben und allmählich weiter abschwächen.

Auch im Südwesten der USA und in den Rocky Mountains sollte "Nora" demnach Regen verursachen. Am Golf von Mexiko traf am Sonntag der noch deutlich gefährlichere Hurrikan "Ida" der Stärke vier nahe der Stadt New Orleans in den USA auf Land. (cwa)

Hurrikan "Ida" wütet im Süden der USA: Stromausfälle, Flutwelle und Überschwemmungen