Löschdrama in Oldenburg (Kreis Ostholstein)

Feuerwehrmänner müssen zuschauen wie eigene Feuerwehr brennt

Die Freiwillige Feuerwehr Oldenburg (Ostholstein) konnte nichts mehr gegen den großen Brand tun. (Symbolbild)
Die Freiwillige Feuerwehr Oldenburg (Ostholstein) konnte nichts mehr gegen den großen Brand tun. (Symbolbild)
© deutsche presse agentur

15. September 2021 - 10:06 Uhr

Wenn das eigene Equipment brennt...

Wie tragisch: Die Männer und Frauen der Freiwilligen Feuerwehr Oldenburg im Kreis Ostholstein müssen zuschauen, wie bei einem Brand ihr ganzes Equipment den Flammen zum Opfer fällt. Denn die Hallen, in dem die Löschfahrzeuge stehen, stehen in Flammen.

Acht Hallen brennen

Laut Polizei meldet die Brandanlage der Freiwilligen Feuerwehr den Alarm in der Nacht zum Dienstag um 4:05. Da die eigene Feuerwehr nicht löschen kann, werden die Ortswehren aus dem Umland zu Hilfe gerufen. Es brennt in acht Hallen und einer Waschhalle und insgesamt werden zwölf Fahrzeuge beschädigt, eines davon vollständig. Die Gebäude sind nicht mehr nutzbar und sogar abrissreif. Deshalb ist die Feuerwehr in der kommenden Zeit auch nicht mehr einsatzfähig. Die umliegenden Wehren müssen vorerst den Schutz der Stadt Oldenburg übernehmen.

Schaden geht wohl in die Millionen

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Nach ersten Vermutungen handelt es sich wohl um einen technischen Defekt. Eine genaue Schadenshöhe konnte zunächst nicht beziffert werden, es handele sich jedoch vermutlich um eine sehr hohe Summe, die in die Millionen gehe. Es sei ein riesiger Gebäudeschaden entstanden, äußerte die Polizei RTL gegenüber. Aber auch das teure Equipment sei beschädigt. Allein eine Drehleiter könne schon eine halbe Million Euro kosten. Menschen wurden bei dem Feuer nicht verletzt.(dpa/nid)