Wenn Alpträume wahr werden ...

Oh, mein Gott: Frau denkt, sie hat Wasser im Ohr - dabei war es eine giftige Spinne

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25. August 2019 - 15:19 Uhr

Dumpfes Rauschen im Ohr

Zuerst dachte Susie Torres aus Kansas City in Missouri: "Oh, ich habe wohl ein bisschen Wasser im Ohr." Denn sie nahm das dafür typische dumpfe Rauschen im Ohr wahr. Normalerweise löst sich so ein Wassertropfen irgendwann von selbst und man kann wieder normal hören. Als das Rauschen aber nicht verschwindet, beschließt sie, einen Ohrenarzt aufzusuchen. Aber der findet keinerlei Wasser im Ohr - dafür aber eine giftige Spinnenart.

Biss der Spinne hätte schmerzhafte Konsequenzen gehabt

Als der Arzt seine Erstuntersuchung abgeschlossen hat, sagt er nur: "Ich muss mal kurz los, ein paar Kollegen suchen. Sie haben wahrscheinlich ein Insekt im Ohr", erzählt Torres später dem Fernsehsender KSHB-TV. Schließlich kommt ein ganzer Ärzte-Stab rangerauscht, mit diversen Werkzeugen im Gepäck. Gemeinsam gelingt es ihnen, das Insekt aus dem Gehörgang zu locken.

Torres war sich nicht bewusst, dass Spinnen nachts ins Ohr kriechen können und wollte wissen, um welche Art es sich handelt. Wie sich rausstellte, war ihr achtfüßiger Untermieter eine braune Einsiedlerspinne. Ein Biss der Spinne hätte Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Krämpfe und Muskelschmerzen verursacht. Sogar zu einer Blutvergiftungen kann es in der Folge des Bisses kommen. Gottseidank beißt diese Art nur, wenn sie Gefahr läuft, zerdrückt zu werden.

Ab jetzt nur noch mit Watte im Ohr

Für Susie Torres ist jetzt jedenfalls kar, dass sie in Zukunft etwas in die Ohren stopft, wenn sie schlafen geht: "Erstmal habe ich mir Watte reingestopft, denn ich habe keine regulären Ohrstopfen. Ich habe sowieso tierische Angst vor Spinnen."