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Spinne

Ob Vogelspinne, Kreuzspinne oder Weberknecht: Spinnen sind nicht gerade die beliebtesten Tiere der Welt. Viele Menschen haben sogar Angst vor Spinnen.

Spinne Istockphoto

Spinnen gehören zur Klasse der Gliederfüßler. Darunter bilden die Webspinnen mit mehr als 40.000 eigenen Arten die größte Gruppe. Diese produzieren mit Spinnwarzen und Spinndrüsen hauchdünne, kaum mit bloßem Auge sichtbare Seidenfäden unterschiedlicher Dicke. Aus diesen weben sie ihre Netze, um auf Beutefang zu gehen. Die Netze sind stark belastbar und dehnfähig, sodass Spinnen damit fliegende Insekten fangen. Der dickste Faden im Netz ist der Sicherungsfaden. Wenn Gefahr droht, seilt sich die Spinne mit diesem ab und klettert daran wieder ins Netz zurück.

Dank ihrer Tastsinnesorgane bemerkt sie geringste Erschütterungen im Netz. Ist ihr eine Beute ins Netz gegangen, ergreift sie diese mit ihren Kieferklauen, beißt zu und spritzt ihr Gift ein. Dann umwickelt sie das Beutetier mit ihrem Faden, damit das Insekt nicht herunterfällt.

Jagdspinnen, Springspinnen und Lauerjäger bauen keine Netze. Sie jagen ihre Beute aktiv, die sie mit ihrem feinen Geruchssinn wahrnehmen. Obwohl diese Spinnen keine Netze bauen, produzieren sie ebenfalls Spinnfäden. Mit diesen umwickeln sie die getötete Beute und hängen sie als Vorrat auf, für Tage, an denen sie keinen Jagderfolg haben.

Obwohl die Spinnenarten in Farbe und Größe unterschiedlich sind, besitzen sie gemeinsame Merkmale. Das sind zum einen der in Vorder- und Hinterteil gegliederte Körper, ihre acht Beine und ihre Punktaugen, die sie anstatt der Facettenaugen anderer Insekten besitzen. Die Lebensdauer der einzelnen Arten reicht von einem bis zu 25 Jahren.

Weiterführende Informationen über Spinnen erhalten Sie stets aktuell bei RTL.de.