Fast alle sind zu empfehlen

Öko-Test checkt 50 Körperpeelings

Immer schön reiben: Mit Körperpeelings lassen sich alte Hautschüppchen entfernen
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17. Februar 2020 - 9:22 Uhr

Pflegeprodukte für ein feines Hautbild

Dieses Test-Ergebnis kann sich sehen lassen! 50 Körperpeeling-Produkte hat Öko-Test unter die Lupe genommen - 25 davon haben ein "sehr gut" als Gesamtnote erhalten. Darin waren weder Mikroplastik noch synthetische Polymere vorhanden. Eine gute Nachricht für uns Verbraucher. Denn mal ehrlich, wer möchte kein schönes, feines Hautbild haben? Und dafür ist es eben sinnvoll, ab und an ein Körperpeeling zu nutzen. Von manchen Exemplaren raten die Tester dennoch ab.

Hersteller setzen auf natürliche Schleifpartikel wie Kaffee oder Zucker statt auf Mikroplastik

Unter den getesteten Peelings waren 15 Naturkosmetikprodukte. Auch Produkte bekannter Marken wie Rituals, Alverde und Yves Rocher haben sich die Test-Experten für das Februar-Heft 2020 genauer angeschaut (hier geht es zu den kompletten Testergebnissen)

Zu den besten Peelings im Test gehören Naturkosmetik-Peelings wie zum Beispiel das Bergland "Meersalz-Peeling Alpenkräuter"* 🛒 (ab 11,77 Euro) oder ein Körperpeeling von Kneipp für 7,25 Euro. Aber auch einige konventionelle Produkte holten die Bestnote. Das liegt laut Öko-Test vor allem an der verstärkten Selbstverpflichtung der Hersteller zur Vermeidung von Mikroplastik. Stattdessen kommen bei vielen natürliche Schleifpartikel wie Kaffee, Zucker oder Kieselsäure zum Einsatz. Zu den Testsiegern gehören daher auch unter anderem das Peeling "Happy Buddha Sweet Orange & Cedar Wood" von Rituals* 🛒 für 11,92 Euro, sowie ein günstiges der dm-Eigenmarke Balea für nur 1,97 Euro.

Bei allen anderen Produkten fanden die Tester dennoch problematische Inhaltsstoffe wie Silikone und weitere synthetische Polymere. Dennoch haben neun Produkte die Note "gut" erhalten, sodass sie ebenso bedenkenlos sind. Dazu gehört beispielsweise das preisintensivere Mandel-Körperpeeling von L'Occitane* 🛒 für 34 Euro, aber auch das "Vino Gold"-Peeling von Asam für 7,80 Euro.

Diese Körperpeelings schnitten schlechter ab

16 Körperpeelings gingen mit der Gesamtnote "befriedigend" oder noch schlechter nachhause. Das liegt vor allem daran, dass die Tester in diesen zu viele plastische Bestandteile fanden. Zu diesen gehören beispielsweise PEG-Verbindungen, welche die Haut durchlässiger für Fremdstoffe machen. Weiterhin stellte sich heraus, dass in einem Zuckerrohrpeeling von Sephora für 11,95 Euro Mineralöl zu finden ist.

In manchen Fällen enthalten diese Parraffine aromatische Mineralölkohlenwasserstoffe (MOAH), die im Verdacht stehen, Krebs auszulösen. Nicht weniger problematisch ist der Duftstoff Lilial, der in fünf Produkten enthalten ist. Er kann unter Umständen die Fruchtbarkeit mindern. In drei Peelings fanden die Experten außerdem künstliche Moschusdüfte, die sich im Fettgewebe anreichern.

Besonders kritisierten die Tester das Körperpeeling von Ahava für 26,36 Euro, das neben Lilial, problematischen Moschusverbindungen auch noch den allergieauslösenden Duftstoff Hydroxycitronellal enthält. Ebenso schnitt das Aprikosen-Peeling von Yves Rocher für 13,20 Euro aufgrund der enthaltenen Formaldehyd/-abspalter mit der Gesamtnote "ungenügend" überraschenderweise enorm schlecht ab.

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