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Wegen Homeschooling

NRW verschickt keine Blauen Briefe - Sitzenbleiben trotzdem möglich

NRW verschickt keine Blauen Briefe - Sitzenbleiben ist aber trotzdem möglich.
NRW verschickt keine Blauen Briefe - Sitzenbleiben ist aber trotzdem möglich.
© dpa, Jonas Güttler, jgu lop

25. Februar 2021 - 9:02 Uhr

Ministerin Gebauer: Es wird Versetzungsentscheidungen geben

Eine gute Nachricht für Schüler in Nordrhein-Westfalen: Es gibt in diesem Jahr keine Blauen Briefe. Das sagte NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer am Mittwoch. Anders als im vergangenen Schuljahr können leistungsschwache Schüler aber trotzdem sitzenbleiben. Es werde am Ende des Schuljahres "Versetzungsentscheidungen" geben, sagte die Ministerin. Zugleich würden aber erweiterte Nachprüfungsmöglichkeiten geschaffen. Schüler könnten eine Klasse auch freiwillig wiederholen, ohne dass das Auswirkungen auf die maximale Anzahl der "Ehrenrunden" habe.

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6. Klasse: Ehrenrunde ohne Folgen

Neu ist auch: Am Ende der 6. Klasse sollen dieses Jahr nach Beratung durch die Schule ausnahmsweise die Eltern entscheiden können, ob ihr Kind eine Ehrenrunde dreht oder die Schulform wechselt. Denn in NRW steht nach der 6. Klasse die Entscheidung an, ob ein Kind auf der gewählten Schulform bleibt oder wechseln muss. Diese Entscheidung soll aber weiterhin bei der Schule liegen.

Berliner Schulleiter kritisieren "freiwilliges Wiederholen"

Eine ähnliche Lösung hatten vorher unter anderem schon die Bundesländer Berlin und Hamburg verkündet. Hamburgs Schulsenator Ties Rabe sagte: "Nach den langen Schulschließungen wird es nicht immer gelingen, dass Schülerinnen und Schüler wieder Anschluss an ihre Lerngruppe finden. Daher sollen freiwillige Klassenwiederholungen im kommenden Schuljahr großzügig zugelassen werden, wenn sie pädagogisch sinnvoll und erforderlich sind".

In Berlin protestierten mehrere Schulleiter mit einer gemeinsamen Erklärung gegen die Pläne des Senats, allen Berliner Schülern das freiwillige Wiederholen des Schuljahrs zu ermöglichen. Sie warnten vor einer "schulorganisatorischen Katastrophe". Sie befürchten übervolle Klassen zum Beginn des neuen Schuljahrs, fehlendes Personal für neu einzurichtende Klassen und eine prekäre Raumsituation. Über die Änderung des Berliner Schulgesetzes soll am Donnerstag entschieden werden.

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