Klarer Champion: Das MacBook Pro von Apple

Notebook-Check der Stiftung Warentest: Preis-Leistungs-Sieger kostet 700 Euro

Per Notebook bleiben viele mit ihren Kollegen in Kontakt - Videotelefonie spielt also eine wichtigere Rolle im Laptop-Check der Stiftung Warentest
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25. September 2020 - 15:42 Uhr

17 Laptops im Vergleich

Was muss ein gutes Notebook eigentlich bieten? Vor der Corona-Pandemie hätten die meisten wohl geantwortet: Simple Textverarbeitung, Internetzugang und vernünftige Grafik für Games. Inzwischen spielt auch der Punkt Videotelefonie eine wichtige Rolle, denn viele Menschen brauchen ihr Notebook, um per Video-Call mit Kollegen oder Klassenkameraden in Kontakt zu bleiben. Die Stiftung Warentest hat das in ihrem neuen Notebook-Check berücksichtigt und für Heft 10/2020 Laptops mit unterschiedlichen Bildschirmgrößen geprüft – 17 Geräte an der Zahl. Dabei gab es einen ganz klaren Testsieger, der aber auch preislich herausragt und deshalb nicht für jeden infrage kommt. Bezahlbare Alternativen waren allerdings auch dabei.

Was das Apple-MacBook auszeichnet

Laut Stiftung Warentest geben die Leute hierzulande durchschnittlich 700 Euro für ein Notebook aus. Der Testsieger des Notebook-Checks kostet 2.700 Euro – also mehr als drei Mal so viel. Es handelt sich um das MacBook Pro von Apple* 🛒 (16-Zoll-Display, Note gut; 1,8). "Das MacBook Pro schlägt die geprüfte Windows-Konkurrenz aber deutlich. Es bietet die beste Leistung, das beste Display und den besten Akku", so die Warentest-Experten. Trotzdem ist der Preis natürlich absolut happig.

Im Test waren jedoch auch einige günstigere Laptops mit Windows-Betriebssystem. 12 Computer mit 15-Zoll-Display (Preisklasse 580 bis 850 Euro) und vier mit 17-Zoll-Bildschirm (erhältlich für 700 bis 1.000 Euro). Die Ergebnisse sehen Sie weiter unten im Überblick.

Vorweg: Ein Notebook fiel mit einem ziemlich guten Preis-Leistungs-Verhältnis auf – das Acer Aspire 5* 🛒. Das Gerät kostet "nur" knapp 700 Euro, wurde aber mit der Note "gut" bewertet (2,4) und gehört damit zu den besten geprüften Notebooks.

Darauf sollten Sie beim Laptop-Kauf achten

Die Warentest-Experten empfehlen, sich vorher eine wichtige Frage zu stellen: Wie viel Speicherplatz brauche ich? "Wer nur surft, textet und ein paar Urlaubsfotos verwaltet, wird mit 256 Gigabyte Speicher auskommen", heißt es im Test-Artikel. Musik- oder Video-Sammler brauchen mehr Speicherplatz. Für Gamer ist zudem eine gute Grafikleistung wichtig, etwa für 3D-Spiele. Die Grafik-Voraussetzungen bieten aber die meisten Windows-Computer.

Und der Punkt Videotelefonie?
Vier Notebooks sind laut Stiftung Warentest nicht für Video-Calls zu empfehlen, weil sie eine schwache Kamera haben. Die Kamera-Note "mangelhaft" bekamen das Acer Aspire 3 (15- und 17-Zoll-Variante), das Lenovo V15 IIL und das HP 15-da2658ng, das auch für die Ton-Qualität nur mit der Note "befriedigend" abschnitt.

Bei den Bildschirmen zeigten sich ansonsten hauptsächlich Unterschiede in Sachen Helligkeit und Betrachtungswinkel. "Sehr gute Displays bieten neben dem MacBook Pro auch das Asus VivoBook und der 17-Zöller von HP."

Die Notebook-Test-Sieger im Überblick

Geräte mit 15- bis 16 Zoll-Bildschirm

  1. MacBook Pro von Apple* (Note gut; 1,8), Preis ca. 2.700 Euro
  2. VivoBook S15 von Asus* (gut; 2,3), ca. 830 Euro
  3. Inspiron 15 5590 von Dell* (gut; 2,3), ca. 850 Euro

Geräte mit 17-Zoll-Display

  1. Envy von HP* (Note gut; 2,2), Preis ca. 1.000 Euro
  2. Akoya S17403 von Medion* (gut; 2,4), ca. 700 Euro

Die schlechtesten Notebooks im Stiftung-Warentest-Vergleich

Asus X509JA-EJ024T (Note befriedigend; 2,8), Preis ca. 600 Euro
Aspire 3 von Acer (befriedigend; 2,8); ca. 850 Euro
HP 15-da2658ng (befriedigend; 2,9), ca. 580 Euro

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