Traurige Nachricht aus Niederbayern

Es hielt alle auf Trab! Jetzt ist Känguru Skippy tot

Känguru "Skippy" wurde immer mal wieder in Niederbayern gesichtet - jetzt ist es tot.
Känguru "Skippy" wurde immer mal wieder in Niederbayern gesichtet - jetzt ist es tot.
© Feuerwehr Wildenberg

29. Oktober 2021 - 10:31 Uhr

Immer wieder wurde Skippy von Spaziergängern gesichtet

Monatelang hüpfte Känguru Skippy durch Niederbayern. Immer wieder wurde es von Spaziergängern oder Autofahrern gesichtet. Die dann verständigte Polizei oder Feuerwehr rückte aus, doch das Beuteltier war einfach immer schneller und entkam den Zugriffsversuchen der Beamten. Dann gelang es endlich, Skippy festzusetzen – doch leider war das Tier verletzt. Jetzt die traurige Nachricht: Das freiheitsliebende Känguru ist tot! Das bestätigte die Polizei in Mainburg im Landkreis Kelheim am Mittwoch auf Anfrage des Donaukuriers.

Besonders tragisch: Skippy hatte bereits Zusage für ein neues Zuhause

Am vergangenen Samstag tauchte Skippy zuletzt in Mainburg auf – aber das Tier war augenscheinlich verletzt. Passanten riefen daraufhin die Polizei, der es dann gelang, es einzufangen. Leider bestätigte sich die schwere Verletzung am linken Bein. Diese könnte laut der behandelnden Ärzte von einem Verkehrsunfall stammen. Die Beamten brachten Skippy sofort in eine Tierklinik im Landkreis Kelheim.

Dort wurde das Känguru, das laut Polizei zur Gattung der Wallabys gehört, sofort notoperiert. Es war aber unklar, wie sich sein Genesungsprozess entwickeln würde – auch wenn es Skippy erst einmal so weit gut ging. Jetzt aber die traurige Gewissheit: Skippy ist an den Folgen seiner Verletzung gestorben. Besonders tragisch: Für Skippy war laut Donaukurier nach seinem Klinikaufenthalt schon alles geregelt. Skippy hatte bereits die Zusage für ein neues Zuhause, sagte demnach eine Polizeisprecherin.

Das verletzte Tier wurde von niemandem vermisst

Auch nach einem halben Jahr "Flucht" wusste niemand, wem das Tier gehört. Weder Tierparks noch private Züchter hatten ein Känguru als vermisst gemeldet. Daher geht man davon aus, dass Skippy von einem Privatbesitzer stammte. Aber auch hier vermisst anscheinend niemand das niedliche Beuteltier. (ija)