Nichts geht mehr? So lösen Sie Ihre Blockaden im Kopf

Um Blockaden im Kopf zu lösen gibt es mehrere Möglichkeiten
Um Blockaden im Kopf zu lösen gibt es mehrere Möglichkeiten
© Getty Images/iStockphoto, vikialis

15. März 2018 - 16:20 Uhr

Wer kennt sie nicht, die uns plötzlich überkommende eigene Unsicherheit und Unzufriedenheit. Blockaden, die uns runterziehen und ausbremsen. Dabei braucht es manchmal nicht mehr als einen Perspektivenwechsel. Diese Übungen helfen Ihnen dabei mit den innerlichen Blockaden aufzuräumen.

Was will ich?

Zunächst einmal hilft es, sich genau im Klaren darüber zu werden, was man sich von einem erfüllten Leben erwartet. Was macht mich glücklich, beziehungsweise wie müsste die Situation aussehen, dass ich es wieder werde. Trauen Sie sich zu träumen und gestalten Sie Ihre Vorstellung von einem zufriedenen Leben. Und genau diese Wunschvorstellung stellt zugleich auch die Lösung dar. Als nächstes legen Sie Ihr Traumleben und Ihr derzeitiges Leben übereinander und vergleichen es mit einander. Sie werden feststellen, dass einiges eigentlich so bleiben kann wie es ist. Es muss vielleicht nur hier und dort etwas ausgebaut oder umgeändert werden.

Rufen Sie sich bewusst die schönen Dinge und Aufgaben Ihres Jobs oder Ihres Alltags ins Gedächtnis und entwickeln Sie Strategien, wie Sie diesen verstärkt nachgehen können. Manchmal hilft ein klärendes Gespräch mit dem Chef wahre Wunder. Als nächstes kommen die Probleme dran. Fangen Sie an sie anzupacken anstatt sie ständig zu umgehen. Stell Sie sich ihnen und Sie werden merken wie schnell sich eins nach dem anderen in Luft auflösen wird. Lassen Sie keinen Platz für Sorgen und Probleme.

Was möchte ich an mir verändern?

Oft stehen wir uns aber auch durch unser eigenes Verhalten selbst im Weg. Beispielsweise lassen wir uns von unbedeutenden Nichtigkeiten viel zu schnell provozieren und regen uns deswegen auf. Oder wir sind genervt, wenn etwas nicht nach Plan verläuft, wenn jemand unpünktlich ist oder ein Termin ausfällt. In diesem Punkt lohnt es sich vielleicht das selbstauferlegte Zeitmanagement etwas zu lockern und sich vermehrt spontan zu Unternehmungen hinreißen zu lassen.

Für diese Übung ist allerdings auch ein wenig Selbstdisziplin gefragt. Suchen Sie sich ein, maximal zwei Verhaltensweisen heraus, von denen Sie der Meinung sind, dass sie Ihnen beim Zufriedensein im Weg stehen könnten. Atmen Sie tief durch, wenn Sie das nächste Mal wieder etwas auf die Palme zu bringen droht, und schieben Sie es zur Seite. Verschwenden Sie keine unnötige Energie an Dinge, die es nicht wert sind und konzentrieren Sie sich auf sich. Halten Sie an Ihren Verhaltensänderungen 21 Tage lang fest, dann besteht eine reelle Chance sie dauerhaft zu übernehmen.

Oft sind es tatsächlich nur Kleinigkeiten oder gar von uns selbst auferlegte Blockaden, die zwischen uns und einem erfüllten Leben stehen. Ändern Sie Ihre Sichtweise und es ändert sich Ihr Leben.

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