Trade hat große AuswirkungWarum der Rodgers Wechsel zu den Jets ein riskanter Deal ist

Blockbuster-Trade in der NFL: Aaron Rodgers läuft künftig für die New York Jets auf. Der Quarterback verlässt die Green Bay Packers nach 18 Jahren. Der Deal birgt für eine beteiligte Partei ein hohes Risiko.
NFL-Kräfteverhältnisse werden sich ändern
In den vergangenen Wochen hatte es sich bereits angedeutet, nun ist der Trade von Aaron Rodgers zu den New York Jets perfekt. Damit bekommt der 39-Jährige seinen Wunsch erfüllt. Rodgers hatte bereits Mitte März seine Wechselabsichten öffentlich gemacht.
Fakt ist: die Kräfteverhältnisse innerhalb der NFL werden sich durch den Deal ändern.
Der Rodgers-Trade im Überblick:
Die New York Jets erhalten: Aaron Rodgers, Erstrunden-Pick 2023 (15. Stelle), Fünfrunden-Pick 2023 (170. Stelle)
Die Green Bay Packers erhalten: Erstrunden-Pick 2023 (13. Stelle), Zweitrunden-Pick 2023 (42. Stelle), Sechstrunden-Pick 2023 (207.Stelle), Conditional Second-Round-Pick 2024 (wird zum Erstrunden-Pick, sollte Rodgers 65 Prozent der Snaps spielen)
Was bedeutet der Blockbuster-Trade für die New York Jets, Green Bay Packers und für Aaron Rodgers?
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Das bedeutet der Trade für die New York Jets
Egal ob Sam Darnold, Joe Flacco oder Zach Wilson - die New York Jets suchten in den vergangenen Jahren fast schon verzweifelt nach ihrem Franchise-Quarterback. Mit der Ankunft von Aaron Rodgers hat das Team nun seinen Mann gefunden.
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Der 39-Jährige kommt mit der Erfahrung von 230 NFL-Spielen, einem Super-Bowl-Sieg sowie vier MVP-Titeln in das MetLife Stadium nach East Rutherford. New York erhofft sich von Rodgers nicht weniger, als das Ruder herumzureißen.
Letztmals erreichten die Jets im Jahr 2010 die NFL-Playoffs. Kein anderes Franchise im US-Sport wartet länger auf eine Teilnahme an der Postseason. In der AFC East bekommt es das Team von Headcoach Robert Saleh mit den Buffalo Bills, New England Patriots und Miami Dolphins zu tun - harte Konkurrenz, nicht nur innerhalb der eigenen Division!
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Mit Patrick Mahomes (Kansas City Chiefs), Joe Burrow (Cincinnati Bengals) oder Lamar Jackson (Baltimore Ravens) wimmelt es in der AFC nur so von Top-Quarterbacks. Der Weg in den Super Bowl ist deshalb ein weiter. Zudem ist nicht auszuschießen, dass sich Rodgers im kommenden Jahr in die Football-Rente verabschieden könnte. Die Jets gehen mit dem Deal ein hohes Risiko ein.
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Das bedeutet der Trade für die Green Bay Packers
In erster Linie das Ende einer Ära. Rodgers wurde im NFL Draft 2005 von Green Bay gepickt. 15 Jahre lang war der gebürtige Kalifornier der Starting-Quarterback. Elfmal ging es in dieser Zeit die Playoffs. 2010 führte Rodgers das Franchise sogar zum vierten Super-Bowl-Sieg.
"Ich habe unglaublich viel Respekt vor Aaron, er hat so viel für die Organisation getan. Er wird immer ein Packer sein. Er wird vermisst werden. Solche Spieler gibt es nicht sehr oft", schwärmte General Manager Brian Gutekunst von "A-Rod".
Der Abschied von Rodgers trifft die Packers aber nicht unvorbereitet. Bereits im NFL Draft 2020 wählte Green Bay mit dem 26. Pick Jordan Love aus. Der 24-Jähige konnte seitdem in Ruhe hinter Rodgers lernen. Die ausbaufähige Bilanz aus seinen ersten zehn Einsätzen: drei Touchdowns, drei Interceptions.
"Jordan wird ein großartiger Spieler sein, er ist ein toller Junge, sie haben ein gutes junges Team", lobte Rodgers seinen designierten Nachfolger in der "Pat McAfee Show". Die Packers konnten sich durch den Abschied des NFL-Superstars wichtiges Draft-Kapital sichern, um fortan den Umbruch voranzutreiben.
Das bedeutet der Trade für Aaron Rodgers
Mit 39 Jahren befindet sich Rodgers im gehobenen Sportler-Alter. Im Rahmen seines sogenannten "darkness retreat" zog der Quarterback sogar ein Karriereende in Erwägung. Heißt: Für Rodgers blieb in der NFL keine Zeit für einen Rebuild.
Bei den Jets trifft Rodgers auf ein junges, entwicklungsfähiges Team. Mit Garrett Wilson, Allen Lazard, Corey Davis oder Mecole Hardman stehen ihm eine Reihe von starken Wide Receivern zur Verfügung. Ein Umstand, der in den vergangenen Jahren bei den Packers nicht mehr gegeben war.
Die Erwartungshaltung an Rodgers könnte kaum größer sein. Ihren einzigen Super Bowl gewannen die Jets 1969 mit dem großen Joe Namath. Rodgers soll das Franchise endlich wieder zu einem Contender machen.
Hierfür muss sich der Spielmacher aber wieder steigern. Im vergangenen Jahr warf Rodgers 26 Touchdowns und 12 Interceptions und baute im Vergleich zu seiner letzten MVP-Saison in 2021 (37 Touchdowns, 4 Interceptions) deutlich ab.
Quelle: sport.de




