Tierschutz? Fehlanzeige! Hühner mit Pike aufgespießt - Undercover-Aufnahmen aus Stall erschrecken

Heimlich filmen Tierschützer diese Szenen in einer niedersächsischen Mastanlage: Panisch huschen Hühner davon, als ein Mann durch den Maststall geht. Tiere, die nicht schnell genug sind, bekommen Schläge mit einer Pike oder werden aufgespießt!
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Strafanzeige gegen Betrieb im Emsland
Weitere Aufnahmen der Tierschutzorganisation Soko Tierschutz zeigen, wie den Tieren beim Verpacken in Transportboxen für den Schlachthof durch rohen Umgang erhebliche Schmerzen und Leiden zugefügt würden, teilte das niedersächsische Agrarministerium am Mittwoch mit. Wegen mutmaßlicher Tierschutzverstößen in einem Masthähnchen-Stall im Emsland habe das Ministerium nun Strafanzeige gestellt. Schuld an diesen Tierschutzverstößen sollen laut Agrarministerin unter anderem die schlechten Arbeitsbedingungen sein.
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„Es gibt immer wieder Hinweise darauf, dass es zu Verletzungen von Geflügel beim sogenannten Ausstallen kommt“, sagt Landwirtschaftsministerin Miriam Staudte von den Grünen. Genau das kritisiert die Tierschutzorganisation Soko Tierschutz. Laut der Aktivisten fehle die Überwachung des Transports. Zwar würden Verletzungen der Tiere in den Schlachthöfen statistisch erfasst – Konsequenzen oder gar juristische Folgen gäbe es aber nicht.
Keine Zeit für Tierschutz
Zumindest auf den Höfen sind Stichprobenkontrollen durch die Veterinärbehörde schon verpflichtend. Doch ob diese die schlimmen Zustände im Emsland verhindert hätten? Vermutlich nicht, meint die Agrarministerin. Dafür seien Stichprobenkontrollen wenig effektiv. „Denn sobald die Kontrollpersonen vor Ort sind, wird das Arbeitsverhalten angepasst,“ erklärt Staudte. Für die Politikerin liegt ein Grund für die Verstöße in den Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter. Sie arbeiten im Akkord, oft würden Pausenzeiten fehlen. „Tierschutz ist unter solchem Zeitdruck kaum möglich.“
Transport in die Schlachthöfe - bisher eine Grauzone
Denn die Tierhalter sind nur in der Verantwortung, solange die Tiere noch auf ihrem Hof sind. Für die Überführung in die Schlachthöfe kommen allerdings oft Subunternehmen, sogenannte Fangkolonnen, zum Einsatz.
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Das soll auch auf dem Hof im Emsland der Fall gewesen sein, bestätigt der Betreiber gegenüber der Neuen Osnabrücker Zeitung. Damit in Zukunft Tierleid verhindert werden kann, würden die zuständigen Ministerien in Niedersachsen derzeit prüfen, wie auch für die Mitarbeiter der Fangkolonnen Arbeitsschutzmaßnahmen festgelegt werden könnten. (okr)


