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Neu-Isenburg: 9-Jähriger entdeckt Bomben-Sprengkopf im Wald - und nimmt ihn mit nach Hause!

Gefährlicher Fund auf Wandertag

9-Jähriger entdeckt Bomben-Sprengkopf im Wald - und nimmt ihn mit nach Hause!

Trügerische Wandertags-Idylle: Ein 9-jähriger Schüler entdeckt unwissentlich einen Sprengkopf einer Weltkriegsbombe.
Trügerische Wandertags-Idylle: Ein 9-jähriger Schüler entdeckt unwissentlich den Sprengkopf einer Weltkriegsbombe.
Shotshop, Imago Entertainment

Mit der Schulklasse auf Wandertag – klingt ja erst einmal ganz idyllisch. Doch der Ausflug hätte böse enden können für einen 9-jährigen Schüler aus Hessen: Im Wald findet er ein für ihn ungewöhnliches Metallstück – und steckt es in seine Tasche. Ohne zu wissen, was er da Gefährliches mit nach Hause bringt...

Polizeistation und Rathaus müssen evakuiert werden

Klein, rund und metallisch – ganz harmlos sieht der Gegenstand aus. Doch die Mutter des Jungen ist skeptisch, als der 9-Jährige ihr seinen Fund präsentiert: Sie geht damit zum nahegelegenen Polizeirevier in Neu-Isenburg.

Bei den Beamten läuten sofort die Alarmglocken, so hatte zuerst Hitradio FFH berichtet: Sie erkennen den Gegenstand als Sprengkopf und evakuieren sofort die Polizeistation und das benachbarte Rathaus. Der Kampfmittelräumdienst gibt jedoch glücklicherweise Entwarnung: Der Sprengkopf der Weltkriegsbombe war nicht mehr zündfähig, er war also mit „Metallschrott“ gleichzusetzen, so Polizeisprecher Felix Geis gegenüber RTL.

Explosive Stimmung auf Kindergeburtstag...

Der 9-Jährige hat großes Glück gehabt. Einen tatsächlich noch explosiven Fund hatten Kinder Anfang Mai auf einem Kindergeburtstag in Herborn beim Spielen im Wald gemacht: Sie entdeckten eine Handgranate, die die Mutter des Geburtstagskindes in einer Mülltonne deponierte und dann die Polizei informierte. Sofort sollten alle mindestens 50 Meter Abstand einhalten, hieß es zur Sicherheit auch hier. Und die Experten bestätigten bei Eintreffen: Hier kann noch was hochgehen – und zündeten die Granate auf einem Feld im Ort. Bei solchen ungeahnten Gefahren ist vielen Eltern das Spielen der Kinder im eigenen Garten oder Haus wohl doch lieber… (Polizeipräsidium Südosthessen/gmö)