„Glee“-Star wird nach einem Bootsausflug vermisst

Naya Rivera: Videoaufnahmen zeigen sie kurz vor ihrem Verschwinden

10. Juli 2020 - 11:55 Uhr

Überwachungsvideo zeigt Naya Rivera am Lake Piru

Sind dies die letzten Aufnahmen von Naya Rivera? Immer noch gibt es keine Spur von der Schauspielerin. Die 33-Jährige wird seit dem 8. Juli vermisst, nachdem sie mit ihrem Sohn Josey (4) einen Bootsausflug auf dem südkalifornischen Lake Piru gemacht hatte. Die Behörden gehen von einem tragischen Unfall aus und vermuten, dass der "Glee"-Star nicht mehr am Leben ist. Jetzt ist ein Video einer Überwachungskamera aufgetaucht, das Naya und ihren Sohn kurz vor ihrer Tour auf dem See zeigen. Die Aufnahmen gibt es im Video.

Naya Rivera mietete sich ein Pontonboot

Das Büro des Sheriffs von Ventura County veröffentlichte das Überwachungsvideo auf dem YouTube-Kanal der Behörde. Darauf zu sehen ist, wie Naya Rivera und ihr Sohn Josey mit einem schwarzen Auto auf den fast leeren Parkplatz am Lake Piru fahren. Die beiden steigen aus und gehen zum Steg, nachdem die Schauspielerin eine große weiße Tasche aus dem Kofferraum geholt hat. Im weiteren Verlauf zeigen die Aufnahmen, wie Naya mit ihrem Kind ein sogenanntes Pontonboot besteigt und in westliche Richtung aufs Wasser hinausfährt.

Laut Angaben der Behörden soll die 33-Jährige das Boot um 13 Uhr geliehen haben. Als sie es nach den vereinbarten drei Stunden nicht zurückbrachte, machten sich Mitarbeiter der Verleihstation auf die Suche und fanden ihren Sohn alleine auf dem Boot. Der kleine Junge habe gegenüber der Polizei erklärt, dass seine Mutter schwimmen wollte, sie aber nicht zurückgekehrt sei. Daraufhin wurden Hubschrauber, Drohnen und Tauchteams eingesetzt, um Naya zu finden. Bisher erfolglos.

Lake Piru ist für seine Gefahr bekannt

Der Lake Piru soll für tödliche Gefahren bekannt sein. In den vergangenen Jahren seien bereits einige Menschen in dem Gewässer ertrunken, heißt es von Seiten der amerikanischen Behörden. Kalte Strömungen sowie tiefe Spalten und Schluchten könnten einen unerfahrenen Schwimmer unerwartet erwischen. Und starke Winde könnten Wellen aufwühlen, die ein kleines Boot zum Kentern bringen können.